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Kunst und Geschichte: #meineoberpfalz im Museum auf der Burg Parsberg

Fotoausstellung #meineoberpfalz auf der Burg ParsbergGeschichte und Kultur vereint: Bei einer Führung durchs Burgmuseum erkundeten die Gäste sowohl die Fotoausstellung als auch die historische Ausstellung des Museums. Foto: Anja Wirth

Doppelt gut: Wer aktuell die Burg Parsberg besucht, kann nicht nur die Exponate im Burgmuseum bestaunen, sondern auch die Fotos der Wanderausstellung #meineoberpfalz.

Die Burg Parsberg im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz ist noch bis zum 23. November Station der Wanderausstellung zum Fotowettbewerb #meineoberpfalz. 108 Bilder aus allen Ecken der Region zeigt die Ausstellung des Oberpfalz Marketings, die es aus tausenden Einsendungen bis in die finale Abstimmungsrunde geschafft haben. Bei einer Veranstaltung des Oberpfalz Marketings auf der Burg Parsberg kamen Fotograf:innen, Vertreter:innen von Stadt und Landkreis sowie weitere Netzwerkpartner:innen zusammen, um eben gleich zwei Ausstellungen zu besuchen: Die Foto-Wanderausstellung und die Ausstellung im Burgmuseum.

Win-Win-Situation

Hans Skalet vom Burgmuseum Parsberg hieß sowohl die Gäste herzlich willkommen als auch die Ausstellung des Oberpfalz Marketings. „Wir freuen uns, dass wir hier diese Ausstellung zeigen dürfen“, so der Museumsmitarbeiter und sieht eine gegenseitige Bereicherung: Die Besucher des Burgmuseums bekämen auch noch Fotos zu sehen, und die Besucher der Fotoausstellung hätten einen Anreiz, einmal das Burgmuseum zu besuchen. Dass dies ein durchaus lohnenswertes Vorhaben ist, zeigte Skalet bei seiner Führung durch die beiden Stockwerke des Burgmuseums.

Fotoausstellung #meineoberpfalz auf der Burg ParsbergBegrüßung auf der Burg Parsberg: 3. Bürgermeister Jürgen Hopf, Michael Endres, Landratsamt Neumarkt, Hans Skalet, Burg Parsberg und Thomas Harmsen, Gesschäfsführer Oberpfalz Marketing (v.l.). Foto: Anja Wirth

Kunst und Geschichte auf der Burg Parsberg

Auch Jürgen Hopf, 3. Bürgermeister von Parsberg, sowie Stefan Haas, stellvertretender Landrat des Landkreises Neumarkt, nahmen sich die Zeit, um mit den Besucher:innen durch die Ausstellung zu gehen. „Kulturförderung wird bei uns großgeschrieben“, betonte Hopf und sieht einen gelungenen Zusammenschluss von Kultur und Historie auf der Burg Parsberg verwirklicht. Stefan Haas zeigte sich erfreut, dass Kultur nach den vielen Einschränkungen durch die Corona-Pandemie jetzt wieder stattfinden kann und lobte die Ausstellung des Oberpfalz Marketings als unterstützenswerte Aktion: „Sie zeigt wunderbare Orte im Landkreis Neumarkt und der gesamten Oberpfalz und präsentiert die Region als Ort, an dem man gerne lebt und arbeitet.“

Verbindung zwischen digitaler und analoger Welt

„Mit der Ausstellung schaffen wir die Verbindung zwischen digitaler und analoger Welt und geben den Bildern einen erweiterten Raum, in dem sie neues Publikum erschließen können, sagte Thomas Harmsen, Geschäftsführer des Oberpfalz Marketings. Jedes Foto sei so individuell wie sein:e Fotograf:in und die Ausstellung damit ein buntes Bild der gesamten Oberpfalz, so Harmsen.

Fotowettbewerb stiftet Freundschaften

Doch auch noch andere Effekte habe der Fotowettbewerb, wie einige Fotograf:innen erzählen. So wie Corinna Traub aus Freystadt und Iris Viden aus Berching. Zusammen mit Benedikt Schreiber aus Neumarkt, ebenfalls regelmäßiger Teilnehmer beim Fotowettbewerb #meineoberpfalz, hat sich ein Grüppchen gebildet, das regelmäßig in Kontakt steht. „Erst haben wir unsere Fotos gegenseitig geliked und hatten Kontakt über Social Media“, erzählt Iris Viden. Und Corinna Traub ergänzt: „Persönlich kennengelernt haben wir uns dann bei der Eröffnung der Fotoausstellung in Hemau – und seitdem sind wir regelmäßig zusammen unterwegs.“ Wie zum Beispiel beim Rosenfest in Berching oder in Beilngrieß, um den Sonnenuntergang zu fotografieren. Auch im Dezember ist wieder ein Treffen geplant – bei der Weihnachtsfeier des Oberpfalz Marketings.

Corinna Traub ist noch ein besonderer Fotomoment geglückt. Mit Ihrer Aufnahme „Monumentalität im Kloster Gnadenberg“ hat sie sich einen Platz im Oberpfalzkalender 2023 ergattert.

Fotoausstellung #meineoberpfalz auf der Burg ParsbergCorinna Traub und Iris Viden (v.l.) haben durch den Fotowettbewerb #meineoberpfalz Freundschaft geschlossen. Foto: Anja Wirth

Was wäre wenn…. Vortrag zu „Alternarive History“

Passend zum Thema Geschichte und damit zur Burg wurde der Abend durch einen Vortrag von Bastian Vergnon bereichert. In seinem Blog „Ankerpunkte“ beschäftigt sich der promovierte Historiker mit dem Thema „Alternative History“, also alternativer Geschichte. Dabei wird die Frage gestellt, was passiert wäre, wenn bestimmte Ereignisse der Geschichte anders verlaufen oder eingetreten wären. Als Beispiel erläuterte Vergnon unter anderem die Fragen: „Wie hätte sich Regensburg entwickelt, wenn sie nicht freie Reichsstadt geworden wäre?“ oder „Wie hätte sich die Region entwickelt, wenn die OTH nicht in Weiden und Amberg gegründet worden wäre?“ Ein spannendes Projekt, mit dem Bastian Vergnon es bis ins Finale des Ideenwettbewerbs des Oberpfalz Marketings 2021 geschafft hatte.

Fotoausstellung #meineoberpfalz auf der Burg ParsbergWas wäre wenn.... Bastian Vergnon bei einem spannenden Vortrag zum Thema "Alternative History". Foto: Anja Wirth

Öffnungszeiten und Eintrittspreise

Noch bis zum 23. November kann die Ausstellung während der Öffnungszeiten des Burgmuseums besucht werden:

Mittwoch: 11 Uhr bis 16:30 Uhr
Donnerstag: 9 Uhr bis 12 Uhr
Jeder 1. Donnerstag im Monat: 18 Uhr bis 20 Uhr
Sonntag: 14 Uhr bis 16:30 Uhr
Montag, Dienstag, Freitag und Samstag geschlossen.

Der Eintritt dafür beträgt 2,50 Euro für Erwachsene und für Kinder ab 10 Jahren 1 Euro, eine Familienkarte kostet 5 Euro.
Das Eintrittsgeld kommt ausschließlich dem Burgmuseum zugute.

 

Alles neu macht Anja – in unserem News-Bereich. Neben den neuesten Neuigkeiten tippt sie Pressemitteilungen, organisiert, telefoniert, recherchiert und kümmert sich um den Oberpfalz Kalender und unsere Fotoausstellung. Als Dreifach-Mama ist sie einfach ein absolutes Organisationstalent. Singen kann sie übrigens auch noch – am liebsten im Regensburger Schottenchor.