Goldenen Felder entlang des Nurtschweges bei Bärnau
Foto: Woidlife Photography | Tourismusverband Ostbayern

Geheimtipp Nurtschweg: Eins werden mit der Natur

Du willst einfach mal raus, abschalten, die Dinge hinter Dir lassen? Dann mach Dich auf den Weg – den Nurtschweg. Endlose Wälder, versteckte Kapellen und liebenswerte kleine Grenzorte geben Dir Ausblick und Einblick in eine Landschaft, die vor allem eines ist: ursprünglich.

Der Nurtschweg ist der bayerische Wander-Geheimtipp schlechthin. Auf 133 Kilometern und in sieben Etappen bietet der Selbstversorger-Weg auf dem Grünen Dach Europas atemberaubende Einblicke in die landschaftliche Vielfalt und Kultur des Oberpfälzer Waldes. Bereits am Startpunkt sorgt die barocke Dreifaltigkeitskirche Kappl bei Waldsassen für den ersten Wow-Effekt. Weiter geht es auf der ersten Etappe bis nach Bad Neualbenreuth. Wer dabei auf dem Weg die Augen offen hält, wird am Wegesrand so manches Naturschauspiel erleben. Die Etappen zwei und drei führen die Wanderer vorbei am zauberhaften Muglbach Wasserfall über Mähring mit seinem Egerländer Fachwerk bis nach Bärnau mit dem bayerisch-böhmischen Geschichtspark. Einen direkten Abstecher ins Nachbarland ermöglicht schließlich Etappe vier: Hier gibt es eine Wegalternative durch Tschechien. Verträumte Grenzwege und das beeindruckende Panorama vom Aussichtsturm Havran machen diese Variante absolut empfehlenswert. In Georgenberg trifft man wieder auf die Hauptroute. Von dort aus verläuft der Nurtschweg weiter über Eslarn und Stadlern bis zu seinem Endpunkt in Waldmünchen.

Etappenplanung in BärnauPlanen für die nächste Etappe:Der Nurtschweg von Waldsassen nach Waldmünchen ist eine Alternativroute zum Goldsteig entlang der bayerisch-böhmischen Grenze. Foto: Woidlife Photography | Tourismusverband Ostbayern

Die einzelnen Etappen im Überblick

Mehr Infos über den Nurtschweg

Der Nurtschweg ist nach dem Weidener Postbeamten Johann Baptist Nurtsch (geboren 1872), einem Naturliebhaber und Heimatkundler, benannt. Er machte die uraIten und versteckten Wege von Paschern, Kriegsvolk, Händlern und Pilgern wieder lebendig und mit gelb-rot-gelben Markierungen wegsam. Dank ihm können wir heute auf sieben Etappen den Spuren all dieser Grenzgängern wandeln, die lange vor uns und über viele Jahrhunderte hinweg das bayerisch-böhmische Grenzgebiet durchstreiften. 

Alle Infos zum Nurtschweg, von Gastgebern über den BAXI-Anrufbus bis hin zum Wandern ohne Gepäck, findet man online auf der Homepage des Oberpfälzer Waldes. Hier kann man auch die kostenlose Wanderkarte bestellen oder mit dem Natur-Navi die Tour online planen.

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