Ein von der Presse hochgelobtes Brettlprogramm, das auch die Zuschauer im legendären Turmstüberl im Valentin-Musäum in München, begeisterte und viele Zuschauer im deutschsprachigen Raum. Der Abend versammelt Erlesenes aus der Brettl und Bühnenliteratur des bayerischen Avantgardisten. Steinmassl und Valentin: Zwei Brüder im Geiste bringen bringen den Nonsens zum Blühen, so schrieb die Presse.Steinmassl montiert die ausgewählten Texte assoziativ, chaotisch. Er verfolgt die Struktur einer besessenen, um mehrere Ecken gedachten Alltagslogik, die sich der üblichen dramaturgischen Gesetzmäßigkeit entzieht. Verständlicherweise stehen die Texte von Karl Valentin in enger Verbindung mit Liesl Karlstadt. Heute sollten diese Texte losgelöst von dem Bild Karl Valentins als eine eigenständige Qualität betrachtet werden, als ein wichtiges Stück deutschsprachiger Brettl- und Bühnenliteratur.Henri Hohenemser

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