Der Vortrag stellt jüdische Berichte und Chroniken aus dem 16. Jahrhundert vor und zeigt, wie bekannte Persönlichkeiten wie Martin Luther und Kaiser Karl V. aus jüdischer Sicht wahrgenommen wurden. Dabei wird deutlich: Für die jüdischen Gemeinden war die Reformationszeit keine einheitliche Erfahrung. Ihre Deutungen unterschieden sich je nach Ort, Situation und persönlichen Erlebnissen deutlich.