Das Varian Fry Quartett wurde in der Spielzeit 2012/2013 von Mitgliedern der Berliner Philharmoniker gegründet und nach dem amerikanischen Journalisten und Freiheitskämpfer Varian Fry benannt, der im Zweiten Weltkrieg vielen Verfolgten zur Flucht verhalf. Im Mittelpunkt ihres Programms stehen Werke, die sich thematisch mit Leben und Tod auseinandersetzen, darunter Schuberts „Der Tod und das Mädchen“ und „Die Nacht“ von H.E. Erwin Walther. Beide Stücke greifen das Motiv des Todes auf, inspiriert durch Literatur und Kunstwerke, etwa Schuberts Vertonung eines Gedichts von Matthias Claudius und Walthers Bezug auf Michelangelos allegorische Plastik „Die Nacht“
