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TOM BAUER: „Drei Wünsche frei“ …das bierische Kleinkunstmusical

22. Oktober, 20:00 Uhr

Zwei Jahre nach dem Erfolgsmusical Oschnputtl zaubert der Kulturpreisträger Tom Bauer zur Freude seiner Fans ein neues Kleinkunstmusical auf Bayerns Bühnen. „Drei Wünsche frei“ heißt sein neuestes Stück. Er entführt seine Zuschauer ins Jahre 1516 ins schöne Bayernland. Herzog Wilhelm IV. hat gerade den Landtag zusammengetrommelt, um das wohl wichtigste Dokuments Bayerns zu beschließen – das bayerische Reinheitsgebot! Doch da kommt ihnen die Protagonistin des Stückes in die Quere: Furunkula, die Zauberfee, gespielt von Veronika Frank bringt viel Wirbel in das Stück und auf die Bühne. Sie überlegt gerade ihre Einkaufsliste für den Wochenmarkt: Sellerie, Tomaten, Schnittlauch, einen Wurm für’n Tequila, 12 Paar Wiener, Leberkäse… ach, wer soll sich das denn alles merken können? So notierte sie auf einem vermeintlichen Schmierzettel ihre Einkäufe. Doch genau auf diesem befand sich die berühmte Unterschrift des großen Herzog Wilhelms. Noch bevor sie darüber nachdenken konnte, lauscht sie durch die verschlossene Türe, was nun passiert:
Der Herold, gespielt von Sebastian Hagengruber betritt den Balkon und das Volk jubelt ihm gespannt zu. „Liebes Volk! verkündet er.
„Hoit’s eicha Mei und hört’s moi her!
Von nun an gibt’s a neues G’setz,
des ganz gnau regelt, wos ab jetz
beim Bierbrau’n nei kimmd und wos ned,
weils so wia jetz ned weida geht.
Wers anders braut, derf’s ned vokaufa,
der kann sein Plempe selber saufa!
Die Zutaten, die solln allein
nur Wasser, Hopfen und Gerste sein.
Außerdem no – äh, moment…
a Schnittlauch und a gelbe Ruahm…
und dann no… irgend so ein Wurm,
Tomaten… und a Fencheltee…“

Zwar kann er es nicht ganz glauben, aber wenn der Herzog dieses Gesetz unterschrieben hat, wird er es wohl auch so meinen. Das bayerische Reinheitsgebot wurde durch Furunkula also völlig vermurkst. Vor Angst zaubert sie sich gute 500 Jahre in die Zukunft. Und da ist Bayern, bekannt für das schlechteste Bier der Welt – und sie allein ist schuld daran. Und ausgerechnet jetzt ist der Akku von ihrem Zauberstab, der sie zurückretten könnte, total leer, und das Ladegerät hat sie leider vergessen einzupacken… Wird es ihr gelingen, diesen unglaublichen Fehler wieder gut zu machen? Ist sie gefangen in einer ihr fremden Zeit, oder findet sie eine Möglichkeit, den Zauberstab aufzuladen? Auf dem Weg das Bayernland zu retten begegnet sie unterschiedlichste Charaktere, die allesamt von den drei Künstlern auf der Bühne gespielt werden. So trifft sie zum Beispiel auf den bestechlichen Bürgermeister, den trinkfesten Pfarrer oder auf ein Esoteriker-Pärchen, das ihr mit allerlei fragwürdigen Hilfsmitteln zur Seite stehen. In gewohnter Manier zeigt Tom Bauer sein Talent die bayerische Sprache mit viel Witz und in Reimform auf die Bühne zu bringen. Zehn Rollen, gespielt und gesungen von nur drei Personen. Das Typenkabarett wird höchstmusikalisch durch gelungene Kompositionen und dreistimmigen Gesang mit Flügel abgerundet. Mit Veronika Frank (staatlich geprüfte und hauptberufliche Gesangslehrerin) und Sebastian Hagengruber (studierter Gesangslehrer) hat sich Tom Bauer (staatlich geprüfter Ensembleleiter und Klavierlehrer) zwei Profis ins Boot geholt, denen es definitiv nicht an Witz und Charm fehlt, wenn sie in ihre Rollen schlüpfen. Das wär doch verhext, wenn das nicht ein neues, zauberhaftes und vor allem wie gewohnt unglaublich humorvolles Abenteuer aus der Feder von Tom Bauer wird. Bayerisch – lustig – musikalisch! Wem OSCHNPUTTL gefallen hat, der wird von „Drei Wünsche frei“ regelrecht verzaubert sein!! Ab 2019 auf Bayerns Bühnen, das einzige Musical über das verhexte bayerische Reinheitsgebot!

Zum Autor: Tom Bauer, Schöpfer des Kultmusical Oschnputtl (über 40.000 Zuschauer auf Bayerns Bühnen) ist Multiinstrumentalist und zeigt sich im Stück als Erzähler. Bekannt als Kabarettist, Musiker und Autor von Grimminelle Gschichten verpflichtet er sich sehr konsequent der bayerischen Mundart in Reimform verbunden mit musikalischen Kompositionen, die er auf dem Klavier und Gesang zum Vorschein bringt. Liebevoll wird er auch der Märchenonkel genannt, weil er sich nun mal am liebsten mit der Literaturform des Märchens beschäftigt.

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Details

Tag:
22. Oktober 2021
Zeit:
20:00 Uhr
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