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Gipfeltreffen: Händel und Gluck

17. September, 20:00 - 0:00 Uhr

Als «Eine Stimme aus einer anderen Welt!», beschreiben Kritiker Samuel Mariños seltene natürliche Sopran-Stimme. 1993 in Venezuela geboren, schloss er 2017 sein Studium in Paris ab – zuvor wurde er in Venezuela u.a. auch in Ballett ausgebildet. Sein Interesse am (barocken) Opern- gesang entdeckte er in der Camerata Barroca in Caracas, wo er erstmalig als Sopranist sang. Sein Durchbruch: 2017/18 gewann Samuel Mariño den Publikumspreis beim Wettbewerb «Neue Stimmen» in Gütersloh. Heute ist er in Europa in Konzerten und Opernproduktionen zu erleben. Neben vielen Barockrollen umfasst sein Repertoire auch z.B. Romeo («Capuleti ei Montecchi»), Cherubino («Le nozze di Figaro»), Sesto («La clemenza di Tito») und andere Mozart-Partien. Unter Michael Hofstetter war er Demetrio in Glucks «Antigono» in Bayreuth 2019. Seine Debüt- CD «Care Pupille» (Orfeo) sorgte 2020 für große Begeisterung der internationalen Kritik: Hier singt er Gluck- und Händel-Arien mit dem Händel Festspielorchester Halle unter Michael Hofstettetter.Zum Programm: «Gipfeltreffen» Händel und GluckAm 25. März 1746 erlebte London ein Gipfeltreffen von historischem Ausmaß: Händel und Gluck gaben ein gemeinsames Benefizkonzert zugunsten in Not geratener Musiker. Diese einzigartige musikalische Begegnung lässt nun das Konzert mit Samuel Mariño und dem Händelfestspielorchester Halle unter Michael Hofstetter wiederaufleben, mit einigen Arien aus dem erhaltenen Programm dieses musikhistorischen Ereignisses. Zu erleben sind durchwegs selten gespielte Werke: Entdeckungen, die dem jungen Venezolaner Mariño wie auf den Leib geschrieben sind.   GEORG FRIEDRICH HÄNDEL (1685–1759)Sinfonia zum 3. Akt aus Atalanta HWV 35Care selve aus Atalanta HWV 35  (Arie des Meleagro)Non sarà poco aus Atalanta (Arie des Meleagro)M’allontano, sdegnose pupille aus Atalanta (Arie des Meleagro)Ouverture aus Berenice, Regina di Egitto HWV 38 (A tempo ordinario — Allegro — Andante larghetto — Gigue)Quella fiamma aus Arminio HWV 36 (Arie des Sigismondo)CHRISTOPH WILLIBALD GLUCK (1714–1787)Szene Berenice, che fai aus Antigono (Arie der Berenice)Sinfonia aus AntigonoTornate sereni aus La Sofonisba  (Arie des Massinissa)Marcia aus AntigonoCare pupille aus Il Tigrane (Arie des Oronte)Quel chiaro rio aus La Corona (Arie der Atalanta)Samuel MariñoSamuel Mariño, 24 Jahre alt, stammt aus Venezuela. Als Sopranist der Camerata Baroca in Caracas entdeckte er seine Leidenschaft für Barockmusik und arbeitete u. a. mit Gustavo Dudamel, Helmuth Rilling and Theodore Kuchar. Um diese Spezialisierung zu intensivieren, begann er ein Studium in Paris bei Nicole Fallien. Regelmäßig wird er auch von Barbara Bonney in Salzburg unterrichtet. Sein Repertoire umfasst bereits zahlreiche Opern, Oratorien und Kantaten von Monteverdi, Händel, Porpora, Vivaldi, Hasse, Mozart und Salieri. Die Partie des Alessandro in Georg Friedrich Händels Berenice bei den Händel-Festspielen 2018 in Halle war jedoch sein szenisches Debüt auf der Opernbühne. Auch bei den diesjährigen Händel-Festspielen 2020 ist er wieder in Halle zu erleben, in der Rolle des Teseo in dem gleichnamigen Dramma tragico von Georg Friedrich Händel. Michael Hofstetter Als Gastdirigent wirkte Michael Hofstetter an den Opernhäusern von Houston, London, Kopenhagen, Oslo, Toronto, Hamburg und München, dirigierte u.a. beim Pariser Orchestre National d‘Ile de France, den Salzburger Festspielen, den Händelfestspielen Halle, oder bei den WDR-Tagen für Alte Musik und den Händelfestspielen Karlsruhe. Zuletzt Generalmusikdirektor in Gießen, prägte er zuvor als Chefdirigent u.a. das Orchèstre du Chambre du Genève, das Stuttgarter Kammerorchester, und das styriarte Festspielorchester. Acht Jahre leitete er die Ludwigsburger Schlossfestspiele. Über 30 vielfach ausgezeichnete CDs und DVDs bei Labels wie Sony, Deutsche Grammophon und Oehms-Classics sind bisher von ihm erschienen. Er ist Professor an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Seit September 2019 ist Michael Hofstetter Intendant der GLUCK FESTSPIELE. Händelfestspielorchester HalleDas Händelfestspielorchester Halle musiziert seit 1993 auf historischen Instrumenten und hat seither das Musikleben der Stadt mit Konzerten und Opernvorstellungen überaus bereichert. Seine Zugehörigkeit zur Staatskapelle Halle, einem auf modernen Instrumenten spielenden Konzert- und Opernorchester, ist in der deutschen Musikszene einzigartig. Das Spezialensemble für Alte Musik setzt die lange Tradition der Händel-Pflege in Halle fort und repräsentiert die Stadt auf Gastspielreisen regional und in der ganzen Welt. In den letzten Jahren trat das Orchester in verschiedenen deutschen Musikzentren auf, so u.a. beim Musikfest Stuttgart, bei den Magdeburger Telemann-Festtagen, den Händel-Festspielen Halle und Göttingen, beim Bachfest Leipzig, in der Elbphilharmonie Hamburg undim Rahmen zweier Opernproduktionen der Semperoper Dresden sowie in

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Tag:
17. September 2021
Zeit:
20:00 - 0:00 Uhr
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