Wer kennt sie nicht, die heiter-beschwingten oder hoffnungslos romantischen Chansons der 1930er und 1940er Jahre? Die Schicksale der Künstlerinnen und Künstler vor und während der Zeit des Nationalsozialismus zeigen jedoch, dass der fröhliche Klang ihrer Lieder trügt. „Wettbewerbe für optimistische Schlager“ wurden im Rundfunk ausgeschrieben, zahlreiche Lieder zu Propagandazwecken vereinnahmt. Gleichzeitig wurden viele der bedeutendsten Sänger, Komponisten und Textdichter verfolgt, deportiert oder umgebracht.
Das Programm eröffnet einen neuen Blick auf die „alten Schlager“ und erzählt von den Menschen „hinter den Liedern“, die bei den heute so nostalgisch anmutenden Klängen mehr und mehr in Vergessenheit geraten.
Alexandra Völkl (Gesang und Schauspiel), Budde Thiem (Piano)

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