Schauspiel von Thomas Freyer
Es geht um Familie in den Zeiten eines Krieges heute und in der antiken griechischen Mythologie. Vater: Michael-Ajax, Mutter: Christiane-Tekmessa, Sohn: Jonathan-Eurysakes. Griechen überfallen Troja, Russen die Ukraine.
Antike Mythologie und gegenwärtige Realität gehen ineinander über. Viele Szenen laufen deshalb auch simultan ab. Ein Chor auf eigener Ebene, die bis in den Zuschauerraum reicht, demonstriert und kommentiert Geschehen, fasst Handlungen zusammen, berichtet über außerhalb ablaufende Vorgänge.
Das Sein, die aggressive Welt, bestimmt das Bewusstsein.
Thomas Freyer, geboren 1981 in Gera, studierte Szenisches Schreiben an der Universität der Künste (UdK) Berlin.
Er wurde verschiedentlich ausgezeichnet, so erhielt er 2006 das Dramatiker-Stipendium des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im BDI, 2007 den Förderpreis des Schiller-Gedächtnis-Preises des Landes Baden-Württemberg sowie 2017 den Förderpreis des Lessingpreises des Freistaates Sachsen.
2023 erhielt er für sein Stück Ajax Versuche (Arbeitstitel) das Harald Gerlach-Stipendium der Kulturstiftung des Freistaats Thüringen.
Regie Winfried Steinl
Musik Werner „Leif“ Wiesmeth

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