Theater Regensburg startet in neue Spielzeit
MERRILY WE ROLL ALONG
Andreas Bieber & Ensemble Foto: Marie Liebig
Mit beeindruckenden Besucherzahlen und einem vielfältigen Programm meldet sich das Theater Regensburg aus der Sommerpause zurück. Unter dem Spielzeitmotto „EXISTENZEN“ blickt das Haus auf eine der erfolgreichsten Saisons seiner Geschichte – und setzt nun zum Start in eine besondere Zukunftsetappe an: von der Stadt- zur Staatstheater-Ära.
Rekordzahlen trotz Sanierung
In der Spielzeit 2024/25 strömten 184.456 Besucherinnen und Besucher zu Vorstellungen und Sonderformaten – rund 15.000 mehr als im Vorjahr. Damit erreichte das Theater den zweithöchsten Wert seiner Geschichte. Bemerkenswert: Trotz der Schließung des großen Velodroms, das derzeit saniert wird und durch das kleinere Antoniushaus ersetzt ist, konnte die Auslastung auf 90,7 Prozent gesteigert werden (Vorsaison: 87,85 Prozent). Auch die Zahl der Abonnements legte erneut zu.
„Wir freuen uns, dass unser Programm auf solch begeisterten Zuspruch trifft und unsere Reichweite stetig wächst“, erklären Intendant Sebastian Ritschel und der kaufmännische Vorstand Dr. Matthias Schloderer. Besondere Formate wie das Balkonsingen, die Velodrom-Sonderführungen oder die Tanzperformance PASSAGEN in St. Emmeram hätten dazu beigetragen, neue Publikumsgruppen zu gewinnen – viele davon bislang theaterfern.
Feierlicher Auftakt
Offiziell eröffnet wird die neue Spielzeit am 13. September mit dem musikalischen Festakt „Auf dem Weg zum Staatstheater“. Eine Woche später, am 20. September, lädt das Theater zum großen Theaterfest, bei dem sich das gesamte Haus mit seinen Bühnen präsentiert. Am Abend gewährt die Eröffnungsgala erste künstlerische Einblicke in die neue Saison.
Hochkarätige Premieren im September
Gleich zwei große Premieren folgen Ende September:
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Am 27. September wird am Bismarckplatz John Coriglianos Opernspektakel „Ghosts of Versailles“ aufgeführt – erst zum zweiten Mal überhaupt in Deutschland. Der amerikanische Komponist wird persönlich anwesend sein.
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Tags darauf, am 28. September, feiert im Antoniushaus das Auftragswerk „Lob der Gerechten“ Uraufführung. Die gesellschaftskritische Komödie mit Regensburg-Bezug stammt aus der Feder des Erfolgsduos Lutz Hübner und Sarah Nemitz, die ebenfalls vor Ort sein werden.
Bereits am 26. September gibt es mit der Tanzperformance „Tanz Dahoam“ eine weitere besondere Premiere – eingebettet in eine Benefizveranstaltung zugunsten der Leukämiehilfe Ostbayern. Der Eintritt ist frei.
Auch für junge Zuschauer:innen
Bis dahin können Theaterfans die Zeit mit Wiederaufnahmen überbrücken: Das beliebte Stück „Frederick“ (ab 2 Jahren) sowie die Tanzperformance „Inside Out“ (ab 8 Jahren) sind im Jungen Theater zu sehen. Die erste Premiere dort folgt Anfang Oktober.
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