Oster-Rezepte aus der Oberpfalz

Ein leckeres Osterfrühstück oder der raffinierte Lammbraten - an Ostern darf gut und gerne geschlemmt werden. Wir haben für Euch Rezepte aus der Region ausgesucht, die Ihr unbedingt einmal ausprobieren solltet. Lasst es Euch schmecken!

Osterbrot

Was wäre ein traditionelles Osterfrühstück ohne Osterbrot? Zu den gefärbten Eiern und dem Geräucherten gehört es ja wohl unbedingt mit dazu! Selbst gebacken schmeckt es bestimmt am allerbesten. Damit das gelingt, hat uns Bio-Bäcker Georg Forster aus Windischeschenbach sein Rezept verraten. Also gleich in die Küche und ran an den Teig ...

Zutaten

  • 500 Gramm Mehl
  • 40 Gramm Frischhefe
  • 50 Gramm Zucker
  • 250 Gramm Butter oder Margarine (Veganer nehmen Sonnenblumenöl)
  • 5 - 6 Gramm Salz
  • Eigelb von 2 Eiern
  • 20 Gramm Bio-Backmalz (notfalls weglassen)
  • 5 Gramm Aroma (Vanille und Zitrone gemischt)
  • 50 Gramm Mandeln, gehackt oder gestiftet
  • 150 Gramm Sultaninen

So geht's:

  • Am Vorabend: Sultaninen in Wasser einweichen (sie sollen vollständig von Wasser bedeckt sein).
  • Zutaten rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie Raumtemperatur haben.
  • Die Hefe zerbröseln, besser noch in etwas Wasser auflösen.
  • Alle Zutaten (bis auf die Mandeln und Sultaninen) in eine Schüssel geben und kneten, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst (mittelfest).
  • Danach fünf Minuten stehen lassen.
  • Die Sultaninen abseihen, nach belieben ein wenig Rum darüber träufeln.
  • Die Mandeln mit heißem Wasser abbrühen und fünf Minuten stehen lassen, danach ebenfalls abseihen.
  • Mandeln und Sultaninen gemeinsam unter den Teig kneten.
  • Den Teig 15 Minuten stehen lassen.
  • Stücke von ca. 350 bis 600 Gramm abwiegen und rund formen, kurz stehen lassen, nochmals rund formen und aufs Backblech setzen (schau Dir das Video unten an!)
  • An einem warmen Ort abgedeckt (mit Folie oder nassem Tuch) etwa 45 Minuten stehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. (Test: Der Teig ist fertig, wenn man mit dem Zeigefinger ein Loch hineindrückt und es nicht mehr verschwindet).
  • Gleichzeitig den Backofen auf 190 bis 200 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
  • Die Teigrohlinge dreimal über Kreuz diagonal einschneiden.
  • Für ordentlich Dampf unten in den Ofen ein Glas Wasser hineinschütten.
  • Die Osterbrote ca. 30 Minuten goldgelb backen.
  • Sofort nach dem Backen (im warmen Zustand) mit zerlassener Butter bestreichen.
  • Freuen und hineinbeißen! Guten Appetit!

Bio-Bäcker Georg Forster

Der Bio-Bäcker Georg Forster hat sich Regionalität auf die Fahnen geschrieben. Alle seine Zutaten bestellt er in Bioqualität aus der Region, das Mehl zum Beispiel aus der Gailertsreuther Mühle in Floß. Dort bekommst Du Mehl, aber zum Beispiel auch das Backmalz. Das Backen ist Dir zu umständlich? Im Online-Shop von Georg Forster kannst Du Dir sein Osterbrot sogar nach Hause schicken lassen! 

Juradistl-Lamm

Geschmorte Lammkeule an feiner Rosmarinsoße? Lammragout orientalisch mit Safran-Mandeln? Oder doch Lammschaschlik vom Kohlegrill? Bei diesen Leckereien läuft einem gleich das Wasser im Munde zusammen. Die feinen Juradistl-Lamm-Rezepte findest Du hier. Und weil Lamm so gut zu Ostern passt, wäre das doch mal eine gute Gelegenheit, mit Fleisch aus der Region zu kochen.

Hier unser Rezeptfavorit für's Ostermenü:

Geschmorte Lammkeule an feiner Rosmarinsoße

Zutaten

  • 1 Juradistl-Lammkeule (ca. 1,2 kg)
  • je 100 g Karotte, Lauch, Sellerie
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • ca. 4 EL Olivenöl
  • 1 EL Tomatenmark
  • Salz, Pfeffer, Rosmarin
  • 50 g brauner Zucker

So geht's:

  • Gemüse klein würfeln.
  • Lammkeule salzen, pfeffern, mit Knoblauch einreiben oder spicken, in Olivenöl anbraten.
  • Gemüse zugeben und mitrösten, Tomatenmark zugeben, gut verteilen und mit 1/4 l Rotwein und 1/4 l Wasser ablöschen.
  • Bei 180° ca. 90 Min. im Rohr zugedeckt schmoren.
  • Rosmarin 10 Minuten vor Ende der Garzeit zugeben.
  • Rotwein, Portwein und braunen Zucker auf die Hälfte einkochen lassen, zur durchpassierten Soße geben und etwas frisch gehackten Rosmarin zum Schluss überstreuen.
  • Keule vor dem Anschneiden mind. 15 Min. ruhen lassen.
  • Kartoffelgratin ist die optimale Beilage.

Projekt Juradistl

Juradistl ist ein Projekt der Landschaftspflegeverbände Amberg-Sulzbach, Neumarkt, Regensburg und Schwandorf und hat zum Ziel, die Natur zu schützen und Umweltbildung zu betreiben. Die Juradistel-Lämmer ziehen mit ihren Schäfern über die kräuterreichen Trockenrasen des Oberpfälzer Jura. Diese arbeiten im Einklang mit der Natur. Sie erzeugen eine regionale Spezialität, die nicht nur gut schmeckt, sondern auch das Gesicht einer wunderbaren Kulturlandschaft erhält. Kaufen kannst Du das Lammfleisch von Metzgereien oder direkt vom Schäfer. Hier findest Du eine Übersicht.

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