"Zum Glück (zurück)": 450.000 Euro für die Oberpfalz

Das Oberpfalz Marketing startet in ein neues Projekt: Mit „Zum Glück (zurück)“ will der Verein Menschen überzeugen, zum Leben und Arbeiten in die Oberpfalz zu ziehen. Unterstützung dafür gibt es auch aus dem Finanzministerium.

Finanzminister Albert Füracker (3. v. l) übergibt einen Förderbescheid für Fachkräftesicherung an das Oberpfalz Marketing. Geschäftsführer Christoph Aschenbrenner, Vorstand Richard Reisinger und 1. Vorsitzender Franz Löffler (v. l.) können damit drei Jahre die Region vermarkten. Foto: Landkreis Amberg-Sulzbach

„Zum Glück (zurück)“ heißt das neuste Projekt des Oberpfalz Marketings. Damit will der Verein Menschen überzeugen, zum Leben und Arbeiten in die Oberpfalz zu ziehen. Dafür hat Minister Albert Füracker am Freitag in Amberg einen Förderbescheid aus dem Bayerischen Finanzministerium überbracht. Das Projekt dauert drei Jahre und nimmt vor allem Oberpfälzer in den Fokus, die derzeit nicht mehr in der Region wohnen.

Die Stärke der Oberpfalz nach außen tragen

„Der Freistaat Bayern lebt von seinen starken Regionen“, betonte Albert Füracker, bayerischer Staatsminister der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat, bei der Bescheidübergabe. „Und ich freue mich, dass die Oberpfalz diese Stärke nach außen trägt.“ Das Projekt „Zum Glück (zurück)“ fällt in seinem Ministerium ins Aufgabengebiet der Landesentwicklung und wird über drei Jahre mit insgesamt 450.000 Euro gefördert.

Bezirkstagspräsident Franz Löffler freute sich sehr über die Unterstützung: „Wir hatten im Juni in der Oberpfalz eine sagenhafte Arbeitslosenquote von 2,3%. Die Oberpfalz ist wirtschaftlich so stark wie nie.“ Um diese Wirtschaftskraft auch für die Zukunft zu bewahren, müsse die Oberpfalz als attraktive Region zum Leben und Arbeiten wahrgenommen werden. Dafür gebe es das Oberpfalz Marketing, erklärte er die Zielsetzung des Vereins.

Heimat und Glück finden

In der Oberpfalz ankommen, dort Heimat und Glück finden – darum geht es in dem Projekt „Zum Glück (zurück)“ – und um Menschen, denen das bereits gelungen ist. Die Kampagne will dabei vor allem ehemalige Oberpfälzer ansprechen. Denn Studien zeigen: Menschen, die schon einmal in einer Region gelebt haben, sind leichter von einem Umzug zu überzeugen. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels sind vor allem ländliche Regionen mit starker Wirtschaftskraft auf Zuzug von außen angewiesen. Das Projekt ist ein weiterer wichtiger Schritt, die Oberpfalz im Wettbewerb der Regionen weit oben zu positionieren.

 

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