Uniklinikum ist unter den besten Krankenhäusern Deutschlands

Das Uniklinikum Regensburg (UKR) erreicht im Ranking „Deutschlands beste Krankenhäuser“ Platz drei unter den deutschen Universitätskliniken. Die Rangliste soll Patienten die Entscheidung für ein Krankenhaus erleichtern.

Dr. Karl Huber (Leiter Stabsabteilung Qualitätsmanagement des UKR) und Professor Dr. Oliver Kölbl (Ärztlicher Direktor des UKR) freuen sich über die Auszeichnung „Deutschlands beste Krankenhäuser“. Foto: UKR/Johannes Beutler

Beim Ranking „Deutschlands beste Krankenhäuser“ des F.A.Z.-Instituts belegt das Regensburger Uniklinikum den bundesweit dritten Platz. In Bayern reicht es sogar für Platz zwei unter den Krankenhäusern der Maximalversorgung. In der Studie wurden 1.900 Krankenhäuser anhand von Qualitätsberichten und Erfahrungen von Patienten bewertet. Das Ranking soll dabei helfen, die vielen Informationen zu deutschen Kliniken besser einordnen zu können.

Fachlich und menschlich spitze

Grundlage der sachlichen Bewertung sind die Qualitätsberichte, die jedes Krankenhaus nach den Vorgaben des Gemeinsamen Bundesausschusses erstellen muss. So können die Kriterien Kompetenz, Pflegequalität, Service und Kontrollmechanismen verglichen werden. Außerdem enthält der Bericht zum Beispiel Angaben zum Diagnose- und Behandlungsspektrum, zur Häufigkeit einer Behandlung, zur Personalausstattung, zur Anzahl der Komplikationen und zur Barrierefreiheit. „Als Universitätsklinikum und Krankenhaus der Maximalversorgung ist das UKR auf die Behandlung schwerstkranker und schwerstverletzter Patienten spezialisiert. Wie die Studie der F.A.Z. zeigt, arbeiten wir bei den notwendigen Strukturen und Leistungen nach höchsten Qualitätsstandards“, sagt Dr. Karl Huber, Leiter der Stabsabteilung Qualitätsmanagement des UKR.

Neben den objektiven Kriterien wurden auch emotionale Aspekte wie Weiterempfehlungsrate und Patientenbewertungen miteinbezogen. Dafür wurden der TK-Klinikführer, die Weisse Liste und Klinikbewertungen.de berücksichtigt. Die Ergebnisse der sachlichen und der emotionalen Bewertung bilden je 50 Prozent des Endergebnisses.