Uni Regensburg eröffnet ersten Leibniz-WissenschaftsCampus in Bayern

Nun ist es auch in Bayern soweit – der erste Leibniz-WissenschaftsCampus wurde in Regensburg feierlich eröffnet. Von nun an kann in der Donauregion noch mehr geforscht werden. Das freut Wissenschaftler*innen verschiedenster Disziplinen, die von nun an am neuen Standort zum besseren Verständnis der transatlantischen Welt forschen werden.

Podiumsdiskussion mit (v.l.) Präsident Prof. Dr. Ing. Matthias Kleiner, Präsident, Prof. Dr. Udo Hebel, Prof. Dr. Gwendolyn Sasse, Prof. dr. Heike Paul und der Moderatorin Dr. Cindy Wittke Foto: Julia Dragan

Wie geht es der transatlantischen Beziehung in Zeiten wie den unseren eigentlich? Genau dazu soll an Bayerns ersten Leibniz-WissenschaftsCampus geforscht werden. Das Ganze trägt dann den wohlklingenden Titel: “Europa und Amerika in der modernen Welt. Transformationen und Friktionen der Globalisierung in Vergangenheit und Gegenwart“.

Was vielleicht kompliziert klingen mag, beinhaltet das grundsätzliche Ziel, die transatlantische Welt und deren globale Verwobenheit besser verstehen zu wollen. Forscher*innen verschiedener Disziplinen kommen zusammen – unter anderem Historiker*innen, Kultur-, Literatur- und Sprachwissenschaftler*innen, Wirtschafts- und Politikwissenschaftler*innen –, um sich mit Fragen zu Europa sowie Nord- und Südamerika zu beschäftigen und damit, wie sich diese Regionen unterscheiden und inwiefern sie sich ähneln.

Mit diesem Konzept hat sich der WissenschaftsCampus in Regensburg unter 19 Konkurrenten zusammen mit neun anderen Campi erfolgreich bei der Bewerbung durchgesetzt und wird nun als eine gemeinschaftliche Einrichtung des Leibniz-Instituts für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS) und der Universität Regensburg geführt. Die Leibniz-Gemeinschaft, eine der großen deutschen Forschungsorganisationen, will mit ihren WissenschaftsCampi grundsätzlich die Zusammenarbeit von universitärer und außeruniversitärer Forschung in bestimmten Bereichen unterstützen. Derzeit gibt es bundesweit 23 Campi.

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