The Show must go on: Theater Regensburg plant kommende Saison

Leere Bühnen, verwaiste Ränge – die Pandemie wütet durch die Kulturszene wie Baal in der Stadt. Aber es wird einen Morgen geben, ein analog kulturelles Lebenen nach der Corona-Krise. Das Theater Regensburg stellt schon mal den Spielplan für die kommende Saison vor – digital und Ausgangsbeschränkungs-konform im Videoformat.

Den Spielplan 2020/21 stellt da Theater Regensburg im YouTube-Video vor.

Das Theater Regensburg lässt sich vom Coronavirus nicht unterkriegen, blickt optimistisch in die Zukunft und präsentiert den Spielplan für die Saison 2020/21. In diesem Jahr sei man durch die Corona-Pandemie mit einer Situation konfrontiert, erklärt Intendant Jens Neundorff von Enzberg, die niemand aus den Reihen des Theaters bisher so erlebt habe. Man sei vor völlig neue Fragen gestellt worden – und auch die Thematik des Spielplans habe eine völlig neue Dimension verliehen bekommen. Vor allem die Präsentation dessen in Zeiten von Ausgangsbeschränkungen und social distancing. Deshalb stellt das Theater Regensburg das neue Programm im Videoformat vor.

27 Premieren, darunter sechs Uraufführungen, zwei Auftragswerke und eine deutschsprachige Erstaufführung, mit denen das Theater erneut zum Stadtgespräch werden möchte, stehen ab September auf dem Plan. Dabei handle es sich um eine abwechslungsreiche Mischung aus Unbekanntem, Neuem, Bewährten und Wiederentdecktem, heißt es in der Pressemitteilung. Durch die Produktionen der kommenden Spielzeit ziehen sich Themenkreise, die durch die Pandemie eine neue Tiefe erhalten: Ursachen und Folgen von Transformationsprozessen und der Umgang miteinander. Außerdem wird die Beziehung zwischen Mensch und Maschine in den Fokus gerückt und die Frage nach dem Verhältnis zwischen den Göttern und der Wissenschaft gestellt. 

Die kommende Saison am Theater Regensburg markiert in mehrerlei Hinsicht das Ende einer Ära. Zum einen wird es die letzte Spielzeit im Velodrom vor der Generalssanierung werden und zum anderen wechselt Intendant Jens Neundorff von Enzberg nach insgesamt neuen Spielzeiten nach Meiningen.