Richtfest am Uniklinikum Regensburg

Am 7. März feierte das neue Forschungsgebäude D5 am Uniklinikum Regensburg Richtfest. Die neuen Labore bieten beste Forschungsbedingungen für die Wissenschaftler der Universität und des Klinikums.

Zum Richtfest kamen (v.l.n.r.) Dr. Peter Müller (Amtschef des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst), Professor Dr. Dr. Torsten Reichert (Dekan der Fakultät für Medizin), Prof. Dr. Philipp Beckhove (Leiter des Regensburger Centrums für Interventionelle Immunologie), Claudia Zirra (Leiterin Hochschulbau), Joachim Hermann (Bayerische Staatsminister des Innern, für Bau und Verkehr), Sylvia Stierstorfer (Mitglied des Bayerischen Landtags), Peter Aumer (MdB, Bundestagsabgeordneter), Professor Dr. Udo Hebel (Präsident der Universität Regensburg), Maria Scharfenberg (stv. Landrätin). Foto: UKR / Klaus Völcker

Neue Räume für die Forschung: Das Uniklinikum Regensburg feierte am 7. März das Richtfest des neuen Forschungsgebäudes D5. Hier werden den Wissenschaftlern der Universität Regensburg und des Universitätsklinikums ab Mitte 2019 zusätzliche Flächen mit besten Forschungsbedingungen geboten. Damit leistet der Neubau einen wichtigen Beitrag zur Zukunftssicherung des Universitätsstandortes Regensburg. Auf 1.732 Quadratmeter Nutzfläche gibt es vor allem gut ausgestattete Labore sowie Büro- und Besprechungsräume. Die Baukosten, die der Freistaat Bayern trägt, betragen 15,6 Mio. Euro.

„Bayerns Spitzenforschung erhält einen neuen Laborbau für den Kampf gegen Krebs und Immunkrankheiten. Wir schaffen dort beste Lehr- und Arbeitsbedingungen für unsere Studenten und Forscher und vernetzen so Universität und Universitätsklinikum noch besser unter einem Dach“, sagt der Bayerische Staatsminister des Innern, für Bau und Verkehr und Gastgeber des Richtfestes, Joachim Herrmann. 

Immunologische Forschung unter einem Dach

Nach seiner Fertigstellung wird das Forschungsgebäude D5 verschiedenen Forschungsgruppen der Fakultät für Medizin und dem Regensburger Centrum für Interventionelle Immunologie (RCI) zur Verfügung stehen. Das RCI bündelt und vernetzt die immunologische Forschung von Universität und Universitätsklinikum unter einem Dach. Es will neue Erkenntnisse schneller in die klinische Anwendung bringen. Die Entwicklung von Therapien gegen Krebs und Immundefekte sowie von Wirkungsmechanismen, um Abstoßungsreaktionen nach Organ- und Stammzelltransplantationen zu verringern, steht im Zentrum der Forschung von Fakultät und RCI. In absehbarer Zeit soll das RCI als weitere außeruniversitäre Einrichtung in die Leibniz-Gemeinschaft überführt werden.