Neues Gebäude für Uniklinikum Regensburg

Das Uniklinikum Regensburg soll mehr Platz für weitere medizinische Fachgebiete bekommen. Für das erste neue Klinikgebäude wurde jetzt der Grundstein gelegt.

Axel Bartelt unterschreibt die Urkunde zur Grundsteinlegung des Neubaus B5 am UKR. Foto: UKR/Marion Schweiger

Am Universitätsklinikum Regensburg wurde der Grundstein für ein neues Klinikgebäude gelegt, denn das UKR braucht Platz: In Zukunft sollen hier nämlich alle medizinischen Fachbereiche vertreten sein. Über den Ausbau denken Universität und Klinikum schon länger nach, um die Krankenversorgung in der Region und die klinische Forschung und Lehre zu verbessern. Schon bei der Gründung der UR vor 55 Jahren hatte der Bayerische Landtag beschlossen, das volle Fächerspektrum im angegliederten Universitätsklinikum anzubieten. Bis jetzt findet die klinische Versorgung und Ausbildung der Studierenden in den fehlenden Bereichen in Kooperationskliniken statt. Dazu gehören das Asklepios Klinikum Bad Abbach für die Orthopädie, das Krankenhaus Barmherzige Brüder Regensburg in der Kinder- und Jugendmedizin sowie in der Geburtshilfe, das Caritas-Krankenhaus St. Josef Regensburg in der Urologie sowie in der Frauenheilkunde und das medbo Bezirksklinikum Regensburg für die Neurologie sowie für die Psychiatrie und Psychotherapie.

Das neue Klinikgebäude B5

Das neue Klinikgebäude B5 ist der Startschuss für eine Generalsanierung des UKR. Neueste technische Standards kommen in Zukunft auf den zusätzlichen Versorgungsflächen zum Einsatz. Hier werden eine Stammzelltransplantationsstation, eine Intermediate-Care-Station und eine Allgemeinpflegestation mit insgesamt 85 Betten Platz finden. So können andere Bereiche des Klinikums bei uneingeschränktem Betrieb saniert werden.

Die 40,7 Millionen Euro Baukosten für den Neubau übernimmt der Freistaat Bayern. Fertig sein soll das Gebäude im Jahr 2021. Dabei wird nicht nur auf die Funktionalität Wert gelegt, sondern auch auf die Optik und gemütliche Aufenthaltsorte für Beschäftigte, Patienten und Besucher. Das Büro Kreuger und Wilkings Architekten aus Stuttgart plante das Gebäude, die Ausführung übernimmt das Stuttgarter Architekturbüro Tiemann-Petri Koch.