Neuer Gästerekord in Ostbayern: Über 5 Millionen Urlauber

Ostbayern ist bei Erholungssuchenden beliebt wie nie. Dass der Städte- und Natururlaub boomt, liegt auch an den verbesserten Freizeit- und Hotelangeboten.

Schneeschuhwandern am Mittelpunkt Europas - bei Flossenbürg Foto: Stefan Gruber

Die Urlaubsregionen in Ostbayern verzeichnen einen neuen Gästerekord im Millionenbereich: Ganze 5.236.542 Urlauber kamen 2017 in die Region. Das sind 2,1 Prozent mehr als im Vorjahr. In den gewerblichen Betrieben wurde eine Gesamtzahl von 17,3 Mio. Übernachtungen erreicht – im Schnitt blieben die Gäste 3,3 Tage.

Nicht nur die Städte gewinnen an Beliebtheit, auch Natururlaub war vergangenes Jahr ein großes Thema. Der Bayerische Wald konnte mit einer Steigerung von 3,8 Prozent; der Oberpfälzer Wald mit einem Zuwachs von 5,2 Prozent punkten. Grund dafür sei die Qualitätsverbesserung bei den Hotelangeboten und den Freizeiteinrichtungen, erklärt Dr. Michael Braun, Vorstand des Tourismusverbandes Ostbayern.

Im Detail ergibt sich für Ostbayern folgendes Bild:

• Städte in Ostbayern
Städtetourismus liegt im Trend: Mit 1,39 Millionen Gästen, also einem Zuwachs von 4,8 Prozent im Vergleich zu 2016, erreichten die ostbayerischen Städte 2,49 Millionen Übernachtungen. Davon gehen auf die Stadt Regensburg 1,1 Millionen zurück. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer beläuft sich auf 1,8 Tage.

• Bayerischer Wald
Den Bayerischen Wald besuchten 1,89 Millionen Gäste – und damit 3,8 Prozent mehr als noch im Jahr zuvor. Mit einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von 3,8 Tagen ergibt sich daraus eine Übernachtungszahl von 7,24 Millionen (1,9 Prozent mehr als in 2016). Hohe Investitionen in Hotels und Freizeiteinrichtungen vor Ort begünstigten die steigenden Zahlen.

• Oberpfälzer Wald
Für Natur- und Aktivurlauber ist der Oberpfälzer Wald kein Geheimtipp mehr. Seine Bekanntheit nimmt immer weiter zu, was sich 2017 an der erhöhten Gästezahl von 425.724 (ein Plus von 5,2 Prozent) zeigt. Bei den Aufenthaltstagen kommt der Oberpfälzer Wald auf durchschnittlich 2,6. Das Plus an Übernachtungen beläuft sich damit auf 7,5 Prozent. Grund für die Zunahme an Übernachtungen ist unter anderem die Verbesserung des Onlineauftritts sowie die Möglichkeit einer bequemen Onlinebuchung.

• Bayerischer Jura
Der Bayerische Jura musste 2017 leichte Rückgänge bei den Gästeankünften in Kauf nehmen, jedoch blieben die Urlauber durchschnittlich länger in der Region. Die 557.273 Gäste, die einem Minus von 0,7 Prozent entsprechen, erzielten 1,16 Mio. Übernachtungen. Die Zahl der Übernachtungen nahm damit nur um 0,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ab und blieb somit nahezu gleich. 

 

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