Neue Partner für Ostbayerischen Hochschulverbund

Der Verbund ostbayerischer Hochschulen TRIO schließt eine Kooperationsvereinbarung mit dem Freistaat Bayern, den IHKs und Handwerkskammern. Die Partner wollen neue Brücken zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft schlagen.

Die TRIO-Beteiligten bei der Vertragsunterzeichnung: (von links nach rechts) Thomas Genosko, Abteilungsleiter IHK Regensburg für Oberpfalz/Kelheim, Prof. Dr. Holger Timinger, Vizepräsident der Hochschule Landshut, Prof. Dr. Carola Jungwirth, Präsidentin der Universität Passau, Prof. Dr. Andreas Grzemba, Vizepräsident TH Deggendorf, Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden, Finanz- und Heimatstaatssekretär Albert Füracker, Dr. Georg Haber, Präsident der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz, Martin Frank, stellvertretender Hauptgeschäftsführer IHK Niederbayern, und Prof. Dr. Wolfgang Baier, Präsident der OTH Regensburg. Foto: Florian Hammerich

Der Hochschulverbund Transfer und Innovation Ostbayern (TRIO) stellt sich neu auf. Zu TRIO gehören die OTH Regensburg, die OTH Amberg-Weiden, die TH Deggendorf, die HS Landshut und die Universität Passau. Die Universität Regensburg ist Kooperationspartner. Neu dabei sind jetzt auch die Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz, die IHK Regensburg für Oberpfalz/Kelheim, die IHK Niederbayern und das Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat.

Im Verbund wollen Hochschulen und Universitäten in den Regierungsbezirken Oberpfalz und Niederbayern den Wissens- und Technologietransfer zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft ausbauen und professionalisieren. Schwerpunktmäßig beschäftigt sich TRIO mit der fortschreitenden Digitalisierung, die heute fast alle Lebens- und Arbeitsbereiche verändert.

„Durch eine engere Kooperation und Verzahnung aller Akteure entstehen Synergien, die zum Motor für das regionale Innovationsgeschehen werden können. Der Verbund möchte einen Beitrag zur positiven Weiterentwicklung der Region Ostbayern leisten. Damit trägt er zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschafts- und Wissenschaftsstandorts Ostbayern bei,“ sagt der wissenschaftlicher Leiter des Projekts, Prof. Dr. Burkhard Freitag von der Universität Passau.

Der Verbund ist eines der größten geförderten Projekte im Bund-Länder-Programm „Innovative Hochschule“. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert ihn mit über 14 Millionen Euro.

 

Praxisnähe in den BayernLabs

Der Hochschulverbund möchte außerdem enger mit den BayernLabs zusammenarbeiten. Das sind regionale IT-Labore, in denen unter dem Motto „Anschauen – Anfassen - Ausprobieren“ moderne digitale Anwendungsmöglichkeiten gezeigt werden. Dazu gehören zum Beispiel neueste Trends wie Virtual Reality, 3D-Druck, Multikopter, IT-Sicherheit, Arbeitsplatz der Zukunft oder Behördengänge von Zuhause.

Zusammen wollen sie neue Ideen entwickeln, wie Wissen in Zukunft vermittelt werden kann und dabei die technischen und räumlichen Möglichkeiten der BayernLabs nutzen. „Durch diese Kooperation entsteht eine WIN-WIN-WIN-Situation für TRIO, die BayernLabs und die Region. Der Hochschulverbund kann die BayernLabs als Plattform für den Wissenstransfer in die Gesellschaft nutzen und das Angebot für die Besucher der BayernLabs wird noch vielfältiger und umfangreicher“, freute sich Finanz- und Heimatstaatssekretär Albert Füracker nach der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung.

Die ersten vier BayernLabs stehen in Traunstein, Wunsiedel, Bad Neustadt a.d.Saale und Nabburg. Weitere Labs werden in Neustadt a.d.Aisch, Vilshofen an der Donau, Kaufbeuren und Eichstätt folgen. Insgesamt werden 13 BayernLabs in allen Regierungsbezirken entstehen.