Landesamt für Finanzen nach Weiden: 300 neue Stellen für die Region

Ministerpräsident Markus Söder (CSU) will mit einer großen Behörden-Verlagerung ländliche Regionen in Bayern stärken - auch die Oberpfalz. Weiden ist dabei der große Gewinner: mit einem Teil des Landesamtes für Finanzen kommen 300 neue Stellen. Aber auch die OTH Amberg-Weiden hat Grund zur Freude.

Im Alten Rathaus in Weiden ist die Freude über die 300 neuen Stellen groß. Foto: Günter Standl

Mit einer groß angelegten Verlagerung von Behörden will Ministerpräsident Markus Söder (CSU) gezielt verschiedene Regionen in Bayern stärken. 3.000 Stellen insgesamt sollen dazu in den kommenden zehn Jahren aus dem Raum München in ländlichere Gegenden verlagert werden. Auch Weiden wird von der Maßnahme profitieren: Teile des Landesamts für Finanzen werden zukünftig hier angesiedelt sein, damit verbunden sind 300 neue Arbeitsplätze für die Region. „Die Behördenansiedelung ist ein bedeutender Impuls für die künftige Entwicklung der Stadt Weiden, aber auch der gesamten Region der nördlichen Oberpfalz", sagt der Weidener Oberbürgermeister Kurt Seggewiß. 

Das ist aber nur ein Teil von Söders Plänen. Auch die Hochschulen und Universitäten sollen im Rahmen seiner "High-Tech-Agenda" profitieren. Im Bereich Informatik und High-Tech will er bis 2023 bayernweit Gut 13.200 neue Studienplätze schaffen. 105 davon werden an die Ostbayerische Technische Hochschule Amberg-Weiden gehen.

Ganz überraschend waren diese Neuigkeiten allerdings nicht: Die Hochschule hatte beim Wissenschaftsministerium bereits ein eigenes Konzept für die Zukunftsthemen Industrie 4.0, Digitalisierung, Informatik und Robotik eingereicht. OTH-Präsidentin Andrea Klug will jetzt neue fakultätsübergreifende Bachelor- und Masterstudiengänge einrichten, um dieses Konzept umzusetzen. Von den gut ausgebildete neue Fachkräfte sollen dann künftig auch die Unternehmen der Region profitieren.

 

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