Kompetenzzentrum Digitale Lehre: OTH Amberg-Weiden wird noch digitaler

Die OTH Amberg-Weiden feilt weiter fleißig an ihrem Image als digitaler Vorreiter. Auf ihr bereits großes digitale Lehr- und Lernangebot folgt jetzt das „Kompetenzzentrum Digitale Lehre“. Im Zentrum soll an der Zukunft des Lernen und Lehrens gearbeitet werden.

Mit modernster Technik ist das Kompetenzzentrum Digitale Lehre am Zahn der Zeit.

Bereits seit mehreren Jahren baut die OTH Amberg-Weiden ihre Aktivitäten im Bereich der Digitalisierung enorm aus: von neuen Studiengängen, wie Künstliche Intelligenz, Digital Business oder dem gänzlich neuen Studienfeld Pädagogik, über weitere Professuren und Mitarbeiter:innen bis hin zu neuen Laboren und (digitalen) Modellfabriken. Gebündelt sind diese Maßnahmen im „Kompetenzzentrum Digitaler Campus“, das durch die Hightech Agenda Bayern (HTA) mit einem Investitionsvolumen von insgesamt 5,6 Millionen € gefördert wird.

Startschuss für das Kompetenzzentrum

Das „Kompetenzzentrum Digitale Lehre“ wird dabei als eigene wissenschaftliche Einrichtung installiert und soll zukünftig zentrale Anlaufstelle für Lehrende sowie Studierende, aber auch für externe Partner aus Schulen, Wirtschaft und Forschung werden. Thematisch wird es alle Aspekte der Digitalen Lehre abdecken, zum Beispiel die Einbindung digitaler Übungsaufgaben und E-Portfolios oder die fachliche und hochschuldidaktische Beratung. „Neben diesem eher beratenden Aspekt fällt dem Kompetenzzentrum aber auch eine ausführende Funktion, zum Beispiel bei der Produktion von Lernmedien, zu“, sagt Professor Mike Altieri, wissenschaftlicher Leiter des Kompetenzzentrums, „zudem stehen auch die angewandte Forschung und der Transfer in die Praxis auf der Agenda“.

Eine wichtige Rolle kommt dabei dem neu eingerichteten digitalen Lehr-/Lernlabor zu. „Dieses bietet die Ausstattung, wie Kameras, Teleprompter, Greenscreen, Lightboard und die zugehörige Software, um zum Beispiel Tutorials, Animationen und Erklärvideos produzieren zu können“, so Professor Altieri. Finanziert wurde das Labor aus dem Digitalen Campus sowie aus Drittmitteln.

Weitere Planungen

„Darüber hinaus sind wir gerade bei der Planung eines digitalen Klassenzimmers, dass besonders im Rahmen der Studiengänge Educational Technology und Ingenieurpädagogik zum Einsatz kommen wird“, sagt Altieri. In diesem Bereich ist eine enge Zusammenarbeit mit Schulen sowie der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung Dillingen geplant: „Von dieser Zusammenarbeit profitieren alle, unsere Studierenden durch den hohen Praxisbezug und die Lehrkräfte, weil sie bei uns neue Lehr- und Lernsettings ausprobieren können.“

Professor Altieri, der auch die Projektleitung dieses Forschungsprojekts an der OTH Amberg-Weiden innehat, betont: „Genau diesem Aspekt der Didaktik digital gestützter Lernumgebungen kommt in unserem Kompetenzzentrum eine Schlüsselrolle zu. Denn die Digitale Lehre hat in diesem Jahr durch Corona überall einen enormen Aufwind erfahren, aber teils ging es dabei noch darum, Unterricht überhaupt zu ermöglichen, weniger um die didaktische Durchdringung der praktizierten digitalen Lehre. Wir denken hier auf lange Sicht an die Zukunft des Lehrens und Lernens, an unterstützende E-Learning-Angebote und hybride Unterrichtsformen.“

 

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