Kepler-Areal in Regensburg wird zu bunter Erlebniswelt

Der alte graue Wirsing-Turm ist längst gesprengt und der Schutt am Kepler-Areal in Regensburg abgetragen: Für die nächsten drei Monate lädt eine schillernde Erlebniswelt für Groß und Klein mit Riesenrad, Kunst und Infozentrum zur Entdeckung des neuen Stadtentwicklungsprojekts kepler+ ein.

Im Rahmen des Stadtentwicklungsprojekts kepler+ soll das komplette Bahnhofs-Areal in Regensburg umgestaltet werden. Bis 26. Dezember wird das Kepler-Areal zu einer schillernden Erlebniswelt mit Kunst und Kultur für Groß und Klein. Das Riesenrad sorgt als Aussichtspunkt für neue Perspektiven. Foto: Peter Ferstl

Der Eingang zur Regensburger Altstadt unterhalb des Bahnhofs wird sich in den kommenden Jahren komplett verändern: „Wir stemmen hier ein riesiges und sehr komplexes Stadtentwicklungsprojekt an einem stark belebten Verkehrsknotenpunkt“, erklärt Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer das neue Großprojekt kepler+ bei dem insgesamt rund 80.000 Quadratmeter zwischen Bahnhof und Ernst-Reuter-Platz neu geplant und bebaut werden. „Aktuell ist das ehemalige Kepler-Areal die einzige Fläche, auf der eine Veränderung sichtbar ist, in Wirklichkeit ist dieses Gebiet aber nur ein kleiner Teil des Projekts, denn langfristig wird sich das gesamte Bahnhofsareal grundlegend verändern“, so Maltz-Schwarzfischer.

Bevor diese Baumaßnahmen beginnen, stellt die Stadt Regensburg die 4.500 Quadratmeter große Fläche des Kepler-Areals bis 26. Dezember für eine öffentliche Nutzung mit Kunst und Kultur zur Verfügung. Hier sind die Highlights:

Riesenrad als Aussichtspunkt

Wer sich einen Überblick über das Gelände verschaffen will, steigt in das Riesenrad am südlichen Teil der Baufläche am Ernst-Reuter-Platz. Denn das 50 Meter hohe Fahrgeschäft dient als Aussichtspunkt und soll Besucher*innen eine neue Perspektive auf das Bahnhofsumfeld eröffnen.

Hämmern auf der Kinderbaustelle

Unter dem Motto „Kepler-Bau“ können Kinder bei den Regensburger Eltern nach Herzenslust werkeln – und etwa Keplers Planetensystem in Handarbeit nachbauen. Die Kinderbaustelle ist jeden Mittwoch (von 15 bis 18 Uhr) und jeden Samstag (von 12 bis 17 Uhr) geöffnet. Außerdem wird es zusätzliche Aktionen wie Action-Painting, Lesungen oder Kasperltheater für Kinder geben.

Bauwagen und Growrooms von Transition

Direkt neben der Kinderbaustelle dreht sich alles um das Thema Nachhaltigkeit und Ökologie. Transition Regensburg ist mit Bauwagen „Ulli“ vor Ort. Hier wird gespendet, getauscht und verschenkt. Begehbare, bepflanzte Räume – sogenannte Growrooms – sind ein grünes Highlight auf der Baufläche. Videoinstallationen sowie kleine Konzerte und Kulturveranstaltungen runden das Programm ab.

Ein Raum für die Kunst vom KunstvereinGRAZ

Gleich gegenüber lädt der KunstvereinGRAZ in einen stetig wachsenden „Raum für die Kunst“ ein. Kreative erschaffen vor Ort eine Kunsthütte und veranstalten drinnen wie draußen Ausstellungen, unter anderem zu den Themen Stadt-Raum und Mobilität.

Eine Passage voller Kunst

Auch der Weg über die Baufläche wird zu einer Kunstgalerie: Hier präsentieren im zweiwöchigen Wechsel sechs Regensburger Künstler*innen unter dem Stichwort „Kunst_Lücke“  ihre Arbeiten.

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