Herbstlese(n) in Regensburg

Bei der Veranstaltungsreihe Herbstlese(n) in Regensburg gibt es dieses Jahr eine Podiumsdiskussion und einen Filmabend. Mit dabei ist ein besonderer Gast.

Immer mehr Bücher spielen in der Oberpfalz. Foto: ©connel_design - stock.adobe.com

Jeden Herbst veranstaltet das Bohemicum der Uni Regensburg mehrere Veranstaltungen unter dem Motto Herbstlese(n). Im Zentrum steht dabei immer unser Nachbarland Tschechien. Heuer sind es eine Podiumsdiskussion am 6. November und eine Filmvorführung am 7. November.

Bei der Diskussionsrunde ist dieses Mal der bekannte Autor und Politiker Pavel Kohout dabei. Während des Kalten Krieges war er Wortführer bei den Protesten rund um den Prager Frühling. Für seine Opposition-Arbeit wurde er später aus der Tschechoslowakei ausgebürgert. Gleichzeitig hat er viele Romane und Theaterstücke verfasst, für die er zahlreiche Preise erhielt. Mit ihm diskutiert der Diplomat Tomáš Kafka und der Sprach- und Kulturwissenschaftler Prof. Marek Nekula über Wendepunkte der tschechoslowakischen Geschichte. Auch das Publikum kann sich an der Diskussion beteiligen. 

Am 7. November wird dann der Film "Masaryk – der Sohn des Präsidenten" von Julius Ševčík aufgeführt. Der Film spielt im Jahre 1938, kurz vor dem Ende der damaligen Tschechoslowakei. Man begleitet Jan Masaryk, den Sohn des ersten tschechoslowakischen Präsidenten. Als Diplomat spielte der charismatische und innerlich zerrissene Jan Masaryk eine wichtige Rolle in der europäischen Politik der 1930er und 1940er Jahre. Der Film wird im Original mit deutschen Untertiteln gezeigt. 

Die Podiumsdiskussion findet am 6. November um 19 Uhr im Bonhoefersaal des Evangelischen Bildungswerk in Regensburg, die Filmvorführung am 7. November um 19 Uhr im Andreasstadel in Regensburg, statt. Der Eintritt ist jeweils kostenlos. 

Hier kannst du mehr über Herbstlese(n) erfahren.