Durch digitale MOEglichkeiten und Speed Dating auf Erfolgskurs

Speed Dating mal anders: Statt Beziehungsstatus oder Netfilx-Gewohnheiten standen Praktika und Abschlussarbeiten im Fokus des ersten Job Speed Datings der OTH Amberg-Weiden. Bei dieser digitalen Veranstaltung trafen Studierende im Minutentakt auf regionale Unternehmen. Die Möglichkeit diese Kontakte zu vertiefen, bot die zeitgleich abgehaltene virtuelle Jobmesse MOEglichkeiten.

Die OTH Amberg-Weiden mit einem analogen Campus in Amberg (im Bild) und einen in Weiden verlegte ihre Jobmesse MOEglichkeiten und das neue Konzept des Job Speed Datings in den virtuellen Raum – mit Erfolg. Foto: Oberpfalz Marketing

Normalerweise suchen beim Speed Dating Singles nach der großen Liebe. Im Minutentakt wechseln Teilnehmer reihum Gesprächspartner und haben die Chance alles über deren Hobbys, Essgewohnheiten oder Beziehungswünsche zu erfahren. Beim virtuellen Job Speed Dating der OTH Amberg-Weiden saßen sich aber keine Singles gegenüber, sondern Studierende und Vertreter regionaler Unternehmen.

Im Fokus dieses virtuellen Kennenlernens standen neben Bachelor- und Masterarbeiten auch Praktikant:innenstellen und Werkstudierendentätigkeiten. Denn bei diesem innovativ umgemünzten Konzept drehte sich alles um die berufliche Zukunft: Studierenden wurde die Chance geboten, sich mit potenziellen Arbeitgebern auszutauschen und erste Kontakte für die Zeit nach dem Studium zu knüpf

Die Klingel, die normalerweise das Aus einer Runde beim regulären Speed Dating einläutet, bedeutete hier noch lange nicht das Ende aller Gespräche. Denn zeitgleich zu dieser neuen Veranstaltung organisierte die Hochschule die virtuelle Jobmesse MOEglichkeiten. Dort konnten Studierende an digitalen Ständen der „Dating-Partner“ weitere Infos sammeln und Kontakte knüpfen oder vertiefen.

Voller Erfolg im virtuellen Raum

Beide Veranstaltungen waren ursprünglich als Live-Event geplant, wurden dann aber im virtuellen Raum via Konferenztool abgehalten. „Zunächst waren wir etwas skeptisch, denn insbesondere ein Speed Dating lebt ja eigentlich vom persönlichen Kennenlernen“, erläutert Prof. Dr. rer. pol. Laura Denise Fischer, wissenschaftliche Leiterin des Kompetenzzentrum Bayern – Mittel-und Osteuropa (KOMO) an der Hochschule, die auch für die Planungen zuständig war. „Der Tag selbst hat uns dann aber vom Gegenteil überzeugt und gezeigt, dass Messen auch ohne Kugelschreiber und Gummibärchen gut funktionieren und virtuelle Gespräche sehr produktiv sind ".

Die Veranstalter:innen zeigten sich erfreut über mehr als 100 Besucher und planen eine zweite Auflage der beiden Events. Ob live, virtuell oder vielleicht auch beides, werde sich noch zeigen.

 

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