"Digitaler Werkzeugkasten 2.0" für den Landkreis Neustadt/WN

Der Landkreis Neustadt an der Waldnaab macht seinem "NEW" alle Ehre und setzt auf moderne Zukunft: Das Landratsamt beteiligt sich nämlich am Projekt Digitaler Werkzeugkasten 2.0 des Bayerischen Staatsministeriums für Digitales. Das Ziel des Projekts: analoge Behördengänge digital anzubieten.

Der Landkreis Neustadt/WN will künftig sein Angebot an digitalem Service ausbauen. Foto: Bayerisches Staatsministerium für Digitales

Im Landkreis Neustadt an der Waldnaab werden künftig immer mehr Verwaltungsdienstleistungen
online abrufbar sein. Das Landratsamt beteiligt sich am Projekt Digitaler Werkzeugkasten 2.0 des Bayerischen Staatsministeriums für Digitales, mit dem bisher rein analog angebotene Serviceleistungen digitalisiert werden sollen. Digitalministerin Judith Gerlach erklärt: "Mit dem Digitalen Werkzeugkasten 2.0 wollen wir den Landkreisen das richtige Handwerkszeug mitgeben, damit sie sich selbst Online-Services erstellen können. Die Landratsämter können durch die bereitgestellten Tools ihre digitale Verwaltung sozusagen ´Do it yourself´ nach vorne bringen."

Der Landkreis als Innovationstreiber

"Mit dem Projekt Digitaler Werkzeugkasten 2.0 kann sich unser Landkreis NEW weiter als Innovationsmotor in Sachen Digitalisierung positionieren. Als weiterer Baustein in unserer "Digitalisierungsstrategie" stellt dieses Projekt zudem einen konkreten Mehrwert für die Bürgerinnen
und Bürger dar. Bisher rein analoge Dienstleistungen sollen dann digital möglich sein, der klassische
Gang zur Behörde kann entfallen", betonte Landrat Andreas Meier.

Gemeinschaftlich innovativ

Das Projekt Digitaler Werkzeugkasten war im Frühjahr 2019 als Gemeinschaftsprojekt des Bayerischen
Staatsministeriums für Digitales und des Innovationsrings des Bayerischen Landkreistages gestartet worden. In einer ersten Projektphase wurden mit Hilfe dieser Softwarelösung über 120 Verwaltungsleistungen durch die beteiligten sieben Pilotlandkreise bereitgestellt. Jetzt wird das Projekt auf insgesamt 24 Landratsämter ausgeweitet. Sie erhalten jeweils 6.000 Euro zur technischen Umsetzung eines extra erstellten Leitfadens für die Digitalisierung von Verwaltungsdienstleistungen,
zur Qualitätssicherung der Angebote und zur Schulung von Mitarbeiter:innen.

Unternehmen im Fokus

Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf Services für Unternehmen, da diese mit rund 200
Behördenkontakten pro Jahr wesentlich häufiger mit der Verwaltung zu tun haben als der einzelne
Bürger. Alle Verfahren, die im Werkzeugkasten 2.0. digitalisiert werden, sollen auch den
jeweils anderen Landkreisen sowie interessierten Städten und Gemeinden zur Verfügung gestellt
werden.

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