Chamer Berufsschule wird smart

Um Berufsschüler auf die moderne Arbeitswelt vorzubereiten, werden ausgewählte Schulen in Bayern mit neuster Technik ausgestattet. Eine dieser wenigen Schulen ist die Berufsschule Cham.

Landrat Franz Löffler (5. von links) und Berufsschulleiter Siegfried Zistler (4. von links) stellen zusammen mit Lehrerkräften und Schülerinnen und Schüler der Berufsschule Cham die "Digitale Fertigungsstraße" vor. Foto: Friedrich Schuhbauer

Die moderne Fabrik ist "smart". Roboter, fahrerlose Transportsysteme, Vernetzung über RFID: Das alles ist schon längst Realität. Damit auch Nachwuchskräfte darauf vorbereitet sind, werden im Rahmen eines Pilotprojekts einzelne Berufsschulen durch die Bayerische Staatsregierung gefördert. Eine davon ist die Berufsschule Cham. Dort konnte kürzlich eine "Digitale Fertigungsstraße" in Betrieb genommen werden.

Mit dieser Fertigungsstraße kann in acht Stationen der Weg eines Produkts von Entwicklung über Produktion und Logistik bis hin zum Webshop simuliert werden. Jede Station ist untereinander vernetzt und auf dem neusten Stand der Technik - ganz im Sinne der Industrie 4.0. Noch dazu gibt es 16 Schülerarbeitsplätze an denen die Auszubildenden praktisch die Grundlagen der Steuerungstechnik lernen können.

Die Bayerische Staatsregierung fördert das Projekt mit etwa 150.000 Euro. Das liegt vor allem an dem großen Engagement der Lehrer an der Berufsschule Cham. Vier Lehrer aus der Elektroabteilung haben ein detailliertes Konzept ausgearbeitet, warum gerade ihre Schule die Förderung verdient. Damit konnte dann auch das Kultusministerium überzeugt werden.

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