Amberg setzt auch online auf Nachhaltigkeit

Eine Welt ohne Hunger, Krieg oder Ungleichheit gibt es nicht? Noch nicht, aber die Vereinten Nationen arbeiten daran: Die 17 Nachhaltigkeitsziele der "Agenda 2030" sollen helfen, ein solches Paradies zu etablieren. Amberg stellt sich der Herausforderung und zeigt auf einer neuen Website, was die Stadt schon heute dazu beiträgt.

Oberbürgermeister Michael Cerny, die Koordinatorin für kommunale Entwicklungspolitik Heike Eyb und der Leiter des Bürgermeisteramtes Wolfgang Meier (v.l.n.r.) bei der Vorstellung der neuen Website mit den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen. Foto: Susanne Schwab / Stadt Amberg

Keine Armut, Kein Hunger, Bezahlbare und saubere Energien und Maßnahmen zum Klimaschutz sind nur vier der insgesamt 17 Nachhaltigkeitsziele in der "Agenda 2030". Die Vereinten Nationen entwickelten diese, um eine ökonomische, soziale und ökologische Entwicklung zu sichern, die auch Folgegenerationen ein friedliches Zusammenleben und gutes Auskommen garantieren kann. Weltweit arbeiten Kommunen daran, diese Ziele umzusetzen.

Amberg ist Teil der Bewegung: Was genau diese Ziele sind, wie jeder Einzelne sich einbringen kann und inwieweit die Stadt Amberg selbst diese Punkte bereits umsetzt, zeigt die neue Site zum Thema Nachhaltigkeit: www.amberg.de/nachhaltigkeit.

Blick in die Zukunft

"Es ist eine sehr umfangreiche Sammlung geworden, ohne Anspruch auf Vollständigkeit", betont Initiatorin Heike Eyb. Koordinatorin für kommunale Entwicklungspolitik. Außerdem sei die Seite ein lebendes Projekt, das sich immer wieder erweitert, verändert und anpasst.

So hat sie unter anderem die Darstellung von Nachhaltigkeitsakteuren in der Stadt Amberg als einen nächsten denkbaren Schritt ins Auge gefasst. Auch die eben erst vorgestellte neue Broschüre Amberg. Global. Nachhaltig. So geht's! - Gestalten, Haushalten & Sanieren in Wohneigentum und Miete wird auf der Seite vorgestellt.

"Als Kommunen sind wir Akteure in einer globalisierten Welt und engagieren uns für die eine Welt sowie eine gute gemeinsame Zukunft", sagt Oberbürgermeister Michael Cerny. "Denn globale Herausforderungen lassen sich eben nur gemeinsam lösen." 

 

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