Neues

Eine neue Grüne Oase für Regensburg

Begrünte Stahlkonstruktion mit Sitzgelegenheiten in der Neuen GBegrünte Stahlgerüste und Möbelklassiker aus den 1960er Jahren prägen die Neue Grüne Oase im Regensburger Obermünsterviertel. Foto: Stadt Regensburg; Stefan Effenhauser Fotomontage: Studio emde

Mitten in Regensburg ist ein neuer Ort entstanden, der Ruhe und Begegnung verspricht: die „Neue Grüne Oase“. Ohne Konsumzwang, mit viel Grün und Raum für Gespräche knüpft sie an eine Bürgeridee an – und bleibt zugleich offen für neue Impulse. Denn auch über ihren künftigen Namen darf die Stadtgesellschaft mitentscheiden.

Zwischen Kopfsteinpflaster und Altstadtflair eröffnet sich im Obermünsterviertel ein neuer Blickfang: filigrane Stahlgerüste, die von Hopfen und Schlingknöterich umrankt werden. Die „Neue Grüne Oase“ wirkt fast wie ein kleiner Garten, der sich an den Häuserzeilen entlangzieht. Wer hier vorbeikommt, kann innehalten, Platz nehmen und die Umgebung auf sich wirken lassen – ganz ohne Kaufzwang.

Ursprung in einer Bürgeridee

Die Idee ist nicht neu. Schon 2015 hatte der Verein Transition e.V. mit der ersten „Grünen Oase“ gezeigt, wie aus einer versiegelten Fläche ein lebendiger Treffpunkt werden kann. Unter dem Motto „Mehr Grün statt Beton“ wurde daraus ein beliebter Anlaufpunkt – so sehr, dass Anwohnerinnen und Anwohner bei städtischen Beteiligungsrunden vehement eine Fortsetzung forderten. Nun steht der langlebige Nachfolger bereit, modular erweiterbar und auf die Zukunft ausgelegt.

Möbel mit Geschichte

Für das Mobiliar hat man tief in die Designgeschichte geschaut: Stühle und Tische aus den 1960er Jahren, gefertigt vom Möbelhersteller Bofinger, laden tagsüber zum Verweilen ein. Am Abend verschwinden sie in robusten Gitterboxen und warten auf den nächsten Tag. So entsteht ein wandelbarer Raum, der sich flexibel an den Rhythmus der Stadt anpasst.

Beteiligung ausdrücklich erwünscht

Die „Neue Grüne Oase“ ist aber mehr als ein städtisches Projekt. Sie ist Teil eines größeren Dialogs über die Zukunft des Obermünsterviertels. Auf der Plattform mein.regensburg.de/obermuensterviertel können Bürgerinnen und Bürger ihre Ideen und Kritik einbringen – ob zur Oase, zu Verkehrsberuhigung oder zu neuen Biotonnen-Deckeln, die gerade im Test sind. Besonders gefragt sind Namensvorschläge für den neuen Treffpunkt. Wer einen Favoriten hat, darf abstimmen und so mitentscheiden, wie sich der Ort künftig nennen soll.

Schritt für Schritt in die Zukunft

Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer sieht darin einen wichtigen Zwischenschritt: „Die Neue Grüne Oase zeigt, wie Stadtentwicklung im Dialog mit den Menschen gelingt. Sie ist ein Vorgeschmack auf die nachhaltige Gestaltung, die wir ab 2028 im Obermünsterviertel umsetzen wollen.“ Damit ist klar: Was heute als kleine grüne Insel beginnt, kann zur Blaupause für ein lebenswerteres Stadtviertel werden – mitten in Regensburg und mit Wirkung für die ganze Region.

Website | + posts

Die Stadt Regensburg ist Welterbe, Universitätsstadt, moderner Wirtschaftsstandort, alt und neu zugleich. Sie liegt am nördlichsten Punkt der Donau und beherbergt knapp 164.000 Einwohner. Mittelalterliches Flair mischt sich in der Domstadt mit Lifestyle und Lebenslust. Shopping und Sightseeing verbinden sich in Regensburg auf reizvolle Weise.