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Mega-Auftrag für die New Worker von up2parts

u2parts 4-Tage-WocheDie Tätigkeiten der Software-Entwickler und Programmierer bei der up2parts GmbH sind fast ausschließlich reine Computertätigkeiten – somit sind die Hürden relativ niedrig, flexible Arbeitsplatz- und Arbeitszeitmodelle einzuführen. Foto: up2parts GmbH

New Work in der Oberpfalz zahlt sich aus: Das innovative Softwareunternehmen up2parts GmbH zieht nach Ankündigung der 4-Tage-Woche einen Mega-Auftrag an Land und übernimmt eine Schlüsselrolle in einem Entwicklungsauftrag der Schaeffler AG. Dafür stellt up2parts GmbH weitere 20 Arbeitskräfte ein.

Erst vor kurzem führte das Weidener Softwareunternehmen up2parts GmbH die 4-Tage Woche ein und schaffte die Anwesenheitspflicht ab. Das Konzept scheint mit Erfolg gekrönt, denn die innovativen New-Work-Vorreiter sind an einem Quantensprung in der Teilefertigung durch Digitalisierung beteiligt. Sie übernehmen nun eine Schlüsselrolle in einem zukunftsweisenden Entwicklungsauftrag der Schaeffler AG: Zusammen mit der DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT wird up2parts den weltweiten Werkzeugbau beim global tätigen Industrie- und Automobilzulieferer digitalisieren und automatisieren. Für den Auftrag wird up2parts das aktuell 60-köpfige Team in Weiden um 20 weitere Data-Scientisten, Fertigungsexperten und Software-Entwickler aufstocken.

Ziel des umfangreichen Entwicklungsauftrags ist, ein integriertes System zur optimalen Fertigung zu entwickeln, das an den weltweiten Standorten des Konzerns ausgerollt werden soll. Ein derartiges Großprojekt ist für ein junges Softwareunternehmen eine klare Bestätigung für den eingeschlagenen Pfad. „Wir freuen uns, hier gemeinsam mit DMG MORI und Schaeffler eine wegweisende Lösung zu kreieren“, sagte up2parts-Geschäftsführer Marco Bauer. 

Im Projekt wird ein integriertes System zur Digitalisierung des Werkzeugbaus entstehen. Basis hierfür ist eine KI-basierte Arbeitsplanerstellung, eine automatisiert generierte Arbeitsvorbereitung sowie rekonfigurierbare Workflows. Ziel der neuen Zusammenarbeit auf Entwicklungsebene ist es, beispielsweise die Dauer der Angebotserstellung durch optimierte Prozesse und Systeme um bis zu 80 Prozent deutlich zu verkürzen.

Cindy ist eine gebürtige Oberpfälzerin mit Sinn für schöne Worte und Rollenspiele. Nach mehreren Jahren in Berlin ist sie in ihre Heimatstadt Amberg zurückgekehrt – und frönt dort ihrer Leidenschaft fürs Schreiben und Filmen. Beides gehört glücklicherweise auch beim Oberpfalz Marketing zu ihren Hauptaufgaben. Das nennt man dann wohl eine Win-Win-Situation.