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Literatur auf höchstem Niveau bei den Weidener Literaturtagen

fotowettbewerb-meine-oberpfalz-weiden-matthias-kunz-altstadt-von-obenWeiden wird im April zum Hotspot der Literaturszene. Foto: Matthias Kunz

Zehn Tage lang wird Weiden wieder zum Treffpunkt für Literaturschaffende und Leser: Die 38. Weidener Literaturtage verwandeln die Stadt vom 16. bis 25. April 2026 in eine Lesebühne. Das Programm deckt das Spektrum von Oberpfälzer Mundart über zeitgenössische Romane bis hin zu gesellschaftspolitischen Analysen ab und nutzt dabei unterschiedlichste Orte im Stadtgebiet.

Die Weidener Literaturtage haben sich weit über die Grenzen der Stadt hinaus einen Namen gemacht. Aus ganz Bayern reisen Freunde des gedruckten Worts an, um eine Woche Literatur und Kunst auf höchstem Niveau zu genießen. Die Attraktivität der Weidener Literaturtage beweisen nicht nur die Besucherzahlen, sondern eben und vor allem die namhaften Autoreninnen und Autoren. Schauspielerinnen und Schauspieler sowie Schriftstellerinnen und Schriftsteller aus unterschiedlichsten Genres stehen im Mittelpunkt des Festivals, das zu einem der Höhepunkte im Kulturleben der Oberpfalz zählt.

Programm und Mitwirkende

Steffen Kopetzky eröffent am 16. April im Neuen Rathaus mit einer Vorstellung seines aktuellen Werks „Die Harzreise – Eine Deutschlanderkundung“. In den darauffolgenden Tagen finden Lesungen an unterschiedlichen Standorten statt. 

  • Martina Bogdahn: Buchpremiere von „Mirabellentage“ in der Buchhandlung Rupprecht (17. April).
  • Friedrich Ani: Der Autor liest in der Regionalbibliothek aus seinem Roman „Schlupfwinkel“ (18. April).
  • Lena Gorelik: Die Autorin liest aus ihrem Buch „Alle meine Mütter“ (19.April).
  • Thomas Muggenthaler: Der Journalist thematisiert bayerisch-jüdische Exilgeschichten im Kulturzentrum Hans Bauer (21. April).
  • Martin Stangl: Ein Abend zur Oberpfälzer Mundart im Vereinsheim „Almrausch“ (22. April).
  • Christian Springer: Zum Abschluss des Festivals tritt der Kabarettist am 25. April in der Regionalbibliothek auf

Die inhaltliche Ausrichtung ist breit gefächert. Neben historischen Stoffen und gesellschaftspolitischen Analysen öffnet sich das Festival gezielt für jüngere Leser. Mit der Fantasy-Autorin Magdalena Gammel („Tale of Sun and Night“) am 24. April ist das Genre „Young Adult“ fest im Programm verankert. Damit reagieren die Veranstalter auf aktuelle Lesetrends und die Nachfrage nach moderner Genreliteratur.

Orte und Vernetzung

Die Literaturtage nutzen Weiden als Kulisse. Die Lesungen finden nicht nur in Bibliotheken und Buchläden statt, sondern beziehen Partner wie den Weidener Heimatring oder „die Sünde“ ein. Diese Vernetzung sorgt dafür, dass die Veranstaltungen unterschiedliche Milieus erreichen.

Parallel zum öffentlichen Programm finden Lesungen in Schulen des Bezirks statt, um die Leseförderung direkt in den Alltag von Kindern und Jugendlichen zu integrieren. Finanziell unterstützt wird das Projekt durch das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst.

Die Weidener Literaturtage werden gemeinschaftlich von der Regionalbibliothek Weiden, den Buchhandlungen Thalia und Rupprecht sowie weiteren Partnern organisiert. Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, Literatur durch direkte Begegnungen mit Schriftstellern im öffentlichen Raum präsent zu machen.

Die Weidener Literaturtage

  • Wann: 16. bis 25. April 2026

  • Wo: Diverse Orte in Weiden (Rathaus, Regionalbibliothek, Buchhandlungen, Vereinsheime)

  • Tickets: Erhältlich in der Regionalbibliothek, bei Thalia und Rupprecht sowie online via okticket.de.

  • Eintritt: Variiert je nach Event; ausgewählte Programmpunkte (z. B. Mundartabend) sind kostenfrei.

  • Programm-Details: Alle Termine unter www.weidener-literaturtage.de.

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Anja managt Förderprojekte, schreibt unseren Newsletter, recherchiert, koordiniert Abläufe und behält auch bei komplexen Themen den Überblick. Als Dreifach-Mama weiß sie genau, wie man Kinder und Jugendliche erreicht – und hat beim Oberpfalz Marketing besonders die junge Zielgruppe im Blick. Singen kann sie übrigens auch noch – am liebsten im Regensburger Schottenchor.