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OTH und Handballerinnen starten Bildungspartnerschaft

Frauenhandball-Team ESV 1927 Regensburg mit OTH-Fanartikeln beiDie Bunkerladies des ESV 1927 Regensburg bekennen Farbe: Beim offiziellen Fototermin zeigen sie ihre Verbundenheit mit der OTH Regensburg. Foto: Hans-Christian Wagner

Akademische Perspektiven für Handballtalente, wissenschaftliche Impulse für den Sport: Die OTH Regensburg und der ESV 1927 Regensburg bündeln ihre Stärken. Eine neue Kooperation bringt Bewegung in Forschung, Studium und Spitzensport – und verbindet Regensburgs Identität mit Zukunft.

Zwei Männer, zwei Unterschriften – ein bedeutender Schritt für Regensburg: Prof. Dr. Ralph Schneider und Dieter Müller besiegeln die Kooperation zwischen Hochschule und Handball-Bundesligist. Ein Handschlag, der nicht nur auf dem Papier Wirkung entfalten soll, sondern weit darüber hinaus.

Denn was hier zusammenfindet, ist mehr als ein bloßes Logo-Sharing. Es ist die Verbindung von Spitzenbildung und Spitzensport, von wissenschaftlicher Tiefe und sportlicher Leidenschaft – eingebettet in eine Stadt, die sich mit wachsender Selbstverständlichkeit als Ort für beides versteht.

Mehr als nur ein Spiel

Die „Bunkerladies“, wie sich die Bundesliga-Handballerinnen des ESV 1927 Regensburg nennen, gehören seit Jahren zur Elite ihres Sports. Platz sieben in der Saison 2024/25 – ein respektabler Erfolg, der sie in die Top 20 Deutschlands hebt. Und interessanterweise genau dort rangiert auch die OTH Regensburg im bundesweiten Hochschulvergleich. Ein Gleichklang, der nun programmatisch wird.

„Wir freuen uns sehr über die Partnerschaft mit der OTH Regensburg“, sagt ESV-Abteilungsleiter Dieter Müller. Die Zusammenarbeit eröffnet neue Chancen in den Bereichen Forschung, Kommunikation, Events und Netzwerke. Die Hochschule wird offizieller Bildungspartner des Vereins, die Bunkerladies wiederum Kooperationspartner der OTH.

Prof. Dr. Ralph Schneider (rechts) und Dieter MüllerProf. Dr. Ralph Schneider (rechts) und Dieter Müller besiegeln die neue Kooperation zwischen Hochschule und Handballverein mit einem Handschlag. Foto: Hans-Christian Wagner

Forschung trifft Praxis

Studienarbeiten mit Sportbezug, Projekte mit Handball-Fokus, gemeinsame Veranstaltungen – die Kooperation ist praxisnah gedacht. Im Zentrum steht dabei auch der Wissenstransfer: Wie kann Trainingsalltag wissenschaftlich begleitet werden? Welche Anforderungen haben junge Leistungssportlerinnen an ein modernes Studium? Und wie lassen sich Potenziale frühzeitig erkennen und fördern?

„Wir verstehen uns als Teil der Gesellschaft – und da gehört die Förderung von jungen Talenten im Sport ganz klar dazu“, erklärt OTH-Präsident Prof. Dr. Ralph Schneider. Die Hochschule bringe sich aktiv ein, wo Engagement, Identifikation und Entwicklung zusammenkommen.

Bildung als zweites Standbein

Gerade im Frauenhandball sei die berufliche Perspektive entscheidend, ergänzt Robert Torunsky, Sportlicher Leiter des ESV. Die wenigsten Spielerinnen sind Profis – umso wichtiger ist es, Studienangebote zu kennen, die mit dem Sportleben vereinbar sind. Und hier spielt die OTH Regensburg ihre Stärken aus: Von Ingenieurwissenschaften über Wirtschaft bis zu Healthcare reicht das Spektrum. Viele Studiengänge stehen im direkten Zusammenhang mit Sponsoren und Partnern des ESV – ein echtes Synergiepotenzial.

Regensburg als Standortfaktor

Was die Kooperation zudem besonders macht, ist ihr regionales Fundament. Regensburg bietet nicht nur Bildung und Sport auf hohem Niveau – sondern auch eine hohe Lebensqualität. Zwischen Donau, Dom und Hochschulcampus finden junge Menschen einen Ort, der Karrieren ermöglicht, ohne den Menschen aus dem Blick zu verlieren.

Die Bunkerladies wissen das längst. Jetzt sollen es auch die Studierenden und Sportinteressierten spüren.

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