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Die Oberpfalz macht das deutsche Olympia-Team fit

Olympische Ringe und SteineDie Oberpfalz ist einfach überall – sogar bei den Olympischen Spielen in Japan. Denn dort hält sie die Sportler:innen topfit. Foto: Wokandapix

Olympioniken sollten immer topfit sein – darum kümmert sich die Oberpfalz in Tokio. Zum einen unterstützt Bionorica aus Neumarkt die deutschen Spitzensportler:innen mit pflanzlichen Arzneimitteln. Zum anderen lebt der Chef-Physiotherapeut des deutschen Teams Stefan Schwarz im Landkreis Regensburg.

Bei den Olympischen Spielen in Tokio messen sich bis 8. August die Topathlet:innen der Welt. Auch das Oberpfälzer Unternehmen Bionorica ist beim Wettkampfgeschehen dabei. Der Neumarkter Hersteller pflanzlicher Arzneimittel unterstützt das deutsche Team mit mehreren verschiedenen Phytopharmaka – überwiegend aus dem Therapiegebiet Atemwege. So stellt das Unternehmen unter anderem Sinupret, Bronchipret, Imupret N, Tonsipret und Canephron bereit.

„Wir sind sehr stolz darauf, das Team Deutschland erneut mit unseren Phytotherapeutika beliefern zu dürfen. Bei Bionorica arbeiten wir jeden Tag daran, die Natur zu entschlüsseln und ihre unermessliche Heilkraft dem Menschen zur Verfügung zu stellen“, sagt Professor Dr. Michael A. Popp, Vorstandsvorsitzender der Bionorica SE. Bereits bei vorangegangenen olympischen Veranstaltungen, etwa in Rio de Janeiro 2016 oder bei den Winterspielen in Südkorea 2018, seien Bionorica-Arzneien eingesetzt worden, so Popp. Mit dieser Arzneimittellieferung unterstützt Bionorica auch die im Anschluss stattfindenden Paralympics.

Chef-Physio Stefan Schwarz aus Donaustauf

Um die körperliche Fitness und Regeneration der rund 400 deutschen Olympioniken kümmert sich Physiotherapeut Stefan Schwarz aus Donaustauf. Nach den Winterspielen 2018 sind es für den Oberpfälzer nun schon die zweiten Spiele als Chef-Physio des deutschen Teams.  

Schon Tage vor der Eröffnung sei der Mediziner nach Tokio gereist, berichtet BR24, um alles für die kommenden Wochen im quirligen Tokio vorzubereiten. Viel sehen werde er von der Millionenstadt allerdings nicht, heißt es weiter. Denn während der „Corona-Spiele“ seien die Bewegungsmöglichkeiten stark eingeschränkt, öffentliche Verkehrsmittel ebenso verboten wie Sightseeing und jeder Schritt werde per App aufgezeichnet.  

 

Cindy ist eine gebürtige Oberpfälzerin mit Sinn für schöne Worte und Rollenspiele. Nach mehreren Jahren in Berlin ist sie in ihre Heimatstadt Amberg zurückgekehrt – und frönt dort ihrer Leidenschaft fürs Schreiben und Filmen. Beides gehört glücklicherweise auch beim Oberpfalz Marketing zu ihren Hauptaufgaben. Das nennt man dann wohl eine Win-Win-Situation.