BMW baut Renn-M3 in Regensburg: Vom Aprilscherz auf die Nordschleife
Das BMW Group Werk Regensburg ist auch eine Motorsport Manufaktur. Foto: BMW Group Werk Regensburg.
Ein neues Kapitel für BMW M Motorsport nimmt seinen Anfang im BMW Group Werk Regensburg. Das im Jahr 2025 – zunächst als Aprilscherz – vorgestellte Konzept einer Rennversion des BMW M3 Touring wird Realität: Die Rennkarosserie für den BMW M3 Touring 24H entsteht direkt in der Oberpfalz – und soll erstmals 2026 beim legendären 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring an den Start gehen.
Damit entsteht erneut ein Fahrzeug für den internationalen Motorsport im Werk Regensburg, wo seit Jahrzehnten Rennkarosserien mit höchster Präzision aufgebaut werden.
Hochspezialisierte Präzisionsarbeit
Der Aufbau der Rennkarosserie ist echte Präzisionsarbeit. Ein sechsköpfiges Spezialteam fertigt das Fahrzeug in aufwendiger Handarbeit. Ausgangspunkt ist eine Rohkarosserie aus dem Werk Dingolfing, die ohne Türen und Klappen in Regensburg ankommt.
Dort wird sie Schritt für Schritt für den Renneinsatz vorbereitet: Schweißpunkte werden gelöst, Bauteile angepasst und ein spezieller Sicherheitskäfig integriert. Jeder einzelne Arbeitsschritt folgt strengen Vorgaben – mit dem Ziel, maximale Sicherheit und Stabilität auf der Rennstrecke zu gewährleisten.
Alle Arbeiten erfolgen in der Rennkarosseriewerkstatt des Werks, einem kleinen, hochspezialisierten Bereich mit jahrzehntelanger Erfahrung. Besonders wichtig: Sämtliche sicherheitsrelevanten Schweißarbeiten werden von geprüften Fachkräften durchgeführt und regelmäßig extern kontrolliert.
Dass auch die einzige Rennkarosserie des BMW M3 Touring 24H in Regensburg entsteht, unterstreicht die Bedeutung des Standorts für BMW M Motorsport.
Die Oberpfalz ist der ideale Ort zum Leben und Arbeiten. Das zu kommunizieren und den Rest der Welt für die Region zu begeistern, ist die Aufgabe des Oberpfalz Marketings. Challenge accepted.