Alcmona Erlebnisdorf Dietfurt_LK-Neumarkt
Foto: Thomas Kujat

Lebendige Geschichte im Alcmona Erlebnisdorf

Vom Alltag in die Vergangenheit – im Alcmona Erlebnisdorf in Dietfurt an der Altmühl wird Vor- und Frühgeschichte lebendig. Hier bist Du eingeladen, orginalgetreu rekonstruierte Urzeithäuser zu entdecken und in die Welt der Stein-, Bronze- und Eisenzeit einzutauchen.

Aufgrund von archäologischen Ausgrabungen ist nachweisbar, dass in der Gegend um Dietfurt im Naturpark Altmühltal vorgeschichtliche Siedlungen der Steinzeit, Bronzezeit und Eisenzeit existierten. Der Verein Alcmona e.V. aus Dietfurt hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Erlebnisdorf Alcmona detailgetreu aufzubauen.

Ein bronzezeitliches Langhaus mit Nebengebäuden, basierend auf lokaler Archäologie, bieten einen lebendigen Einblick in das Leben vor über 3.000 Jahren. Der Name „Alcmona“, keltisch für „stilles Wasser“ (die Altmühl), nimmt Bezug auf den Ort und seine Bedeutung.

Das Alcoma Erlebnisdorf liegt direkt an der Staatsstraße zwischen Dietfurt und Töging, neben dem Main‑Donau‑Kanal und der Schleuse Dietfurt. 

Von Mai bis September sind Besucherinnen und Besucher an Sonn- und Feiertagen zum „Offenen Haus“ eingeladen. Der Eintritt ist frei. Außerdem finden im Alcmona Erlebnisdorf regelmäßig Veranstaltungen, Workshops oder Konzerte statt, einiges auch für Kinder. Hierbei kannst Du zum Beispiel Bronzestücke gießen, Räucherbuschen binden oder Mythen am Lagerfeuer lauschen. Das aktuelle Programm gibt es auf der Website des Vereins.

Die drei großen Zeitalter der Urgeschichte

Steinzeit (bis ca. 2.200 v. Chr.)
In der Steinzeit lebten die Menschen als Jäger, Sammler und erste Bauern – mit Werkzeugen aus Stein und viel Wissen über die Natur.

Bronzezeit (ca. 2.200–800 v. Chr)
In der Bronzezeit entstanden durch neue Metalltechnik erste Handelsnetze, soziale Unterschiede und beeindruckende Gräber.

Eisenzeit (ca. 800–ca. 15 v. Chr.)
In der Eisenzeit revolutionierte die Verarbeitung von Eisen das Handwerk – keltische Kulturen bauten große Siedlungen und entwickelten eigene Machtstrukturen.

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Anja managt Förderprojekte, schreibt unseren Newsletter, recherchiert, koordiniert Abläufe und behält auch bei komplexen Themen den Überblick. Als Dreifach-Mama weiß sie genau, wie man Kinder und Jugendliche erreicht – und hat beim Oberpfalz Marketing besonders die junge Zielgruppe im Blick. Singen kann sie übrigens auch noch – am liebsten im Regensburger Schottenchor.