Glashütte Lamberts produziert weltweit geschätzte Qualität

Die Glashütte Lamberts ist Unternehmen des Monats Oktober

„Wir legen sehr viel Wert darauf, unsere Kunden zufrieden zu stellen und einzigartige Qualität zu liefern. Das ist unsere Philosophie", erklärt Stephan Lamberts, Geschäftsführer der Glashütte Lamberts. Dass diese Philosophie aufgeht, zeigt nicht zuletzt die Tatsache, dass Lamberts mittlerweile Weltmarktführer im Nischenmarkt für mundgeblasenes Glas und der Name „LambertsGlas®" urheberrechtlich geschützt ist. „Das Regionalmarketing Oberpfalz zeichnet Lamberts für das perfekte Zusammenspiel von Tradition und Innovation sowie für die Vielseitigkeit, die das Unternehmen bei Architekten und Künstlern so beliebt macht, als Unternehmen des Monats aus", bekräftigt Nicole Niedermeier, Geschäftsführerin des Regionalmarketingvereins.

Von kugelsicherem Glas hat man spätestens seit „Stirb langsam" oder „Terminator" gehört: aber hurrikansichere Scheiben? Zugegeben: In unseren Breitengraden erscheint der Einbau von Glas mit dem Sicherheitsstandard „Hurrican Proof" etwas übertrieben. Ganz anders in Übersee, wo das mundgeblasene Flachglas aus der Oberpfalz viel verwendet wird und dank der modernen Klebetechnik diese Anforderungen erfüllt. Das in der Glashütte Lamberts in Waldsassen handwerklich gefertigte Glas wird unter anderem für Glasfassaden, architektonische Highlights an Gebäuden, für alle Arten von Kunstwerken oder eben für hurrikansicheres Glas verarbeitet. Auch findet es Verwendung bei der Renovierung alter Gebäude, die ihrem Urzustand möglichst nahe gebracht werden sollen oder zum „Facelifting" bei antiken Möbeln. „Produktion nach Kundenwunsch ist dabei unsere Stärke", versichert Stephan Lamberts, der die Glashütte in zweiter Generation führt.


Qualitätsglas = Kraft + Gefühl + Können

Mundgeblasen heißt bei Lamberts auch wirklich „mit dem Mund aufgeblasen". Mit Hilfe der so genannten Glasmacherpfeife wird die flüssige Glasmasse aus geschmolzenem Quarzsand, Soda und Kalk mit viel Kraft, Gefühl und Können zu einem länglichen Ballon, später auch Walze oder Zylinder genannt, aufgeblasen. Die hohen Temperaturen und das Gewicht von Pfeife und Glas machen diese Art der Glasherstellung - im Gegensatz zur industriellen Massenproduktion - besonders schweißtreibend. Anschließend werden die fertigen Walzen kontrolliert und der Zylinder aufgeschnitten. In einem weiteren Arbeitsschritt erhält das Flachglas schließlich seine endgültige Form: Es wird „glatt gebügelt".

Glas als Farberlebnis

Glasmachen ist Handwerkskunst, daher ist auch jede einzelne Glasscheibe ein Unikat. Bläschen, Oberflächenstruktur und Schattierungen machen jede Glasscheibe einzigartig. Durch die Zugabe von Metallverbindungen, wie z. B. Eisen, Nickel, Kupfer aber auch Gold oder Silber, kann die Glashütte 5.000 Standardfarben anbieten. Darüber hinaus gibt es unendlich viele individuell abstimmbare Gestaltungsmöglichkeiten. „Verbunden mit den unterschiedlichen Produktionsverfahren ist die Vielfalt nahezu unbegrenzt", versichert Lamberts.
Das breite Angebot an Farbnuancen, Herstellungs- und Verfahrenstechniken sowie die Vielseitigkeit der Glasmacher haben die Glashütte international bekannt gemacht. Künstler und Architekten aus aller Welt nehmen weite Wege in Kauf und kommen extra nach Waldsassen, um vor Ort das Glas für ihre Entwürfe auszuwählen.

Architektonische Highlights aus der Glashütte Lamberts

„Die Kunst, mundgeblasenes Flachglas herzustellen, ist ein traditionelles Handwerk, in dem heutzutage nicht mehr viele Unternehmen tätig sind", erklärt Lamberts. Zwar gäbe es auch andere Gläser für antike Restaurierungen und Renovierungen, doch würden diese industriell produzierten Scheiben wohl nie das Flair und die individuelle Prägung eines mundgeblasenen Glases besitzen. Deshalb setzen viele Architekten und Künstler für Auftragsarbeiten auf das Traditionsunternehmen. Die Liste der architektonischen Highlights und Spezialanfertigungen ist lang: Angefangen bei der Herstellung von Gläsern für die Fenster der Dresdner Frauenkirche und für das Richter-Fenster im Kölner Dom spannt sich der Bogen bis zur Mitwirkung an Guy Kempers Werk „Rise" (Auferstehung), das die acht Meter breite und drei Meter hohe Glasfassade der restaurierten St.-Joseph-Kapelle am Ground Zero in New York bildet.

Tradition und Innovation

Bereits im Jahr 1934 gründete Josef Lamberts im Oberpfälzischen Waldsassen die Glashütte Lamberts. Damals legte der Unternehmer den Schwerpunkt auf die Glasproduktion für Bleiverglasungen im sakralen Bereich. Solche Fenster finden sich nicht nur in Kirchen, sondern auch in anderen Gotteshäusern, z. B. Moscheen oder Synagogen. Lamberts gehört zu den weltweit letzten drei Betrieben, die mundgeblasenes Flachglas im traditionellen Verfahren herstellen.

Das produzierte Glas wird zu ca. 70 Prozent ins Ausland exportiert, wobei Japan, Südkorea und die USA als Absatzmärkte die größte Rolle spielen. Insgesamt produziert das Unternehmen mit seinen 75 Mitarbeitern pro Jahr 65.000 m² Flachglas, was über neun Fußballfeldern entspricht.

Lesen Sie hier das ausführliche Unternehmensporträt.


Ihr Ansprechpartner

Glashütte Lamberts
Schützenstr. 1
95652 Waldsassen

Tel: 09632 2371
Fax: 09632 4880
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.lamberts.de

 

Veranstaltungskalender

<<  Mai 12  >>
 Mo  Di  Mi  Do  Fr  Sa  So 
   1  2  3  4  5  6
  7  8  910111213
1415
   

Diese Seite teilen