„Wir setzen nicht nur auf starke Maschinen, sondern insbesondere auf starke Mitarbeiter“

HÖR Technologie GmbH ist Unternehmen des Monats November

HÖR Technologie Präzisionsteile findet man rund um den Erdball in allen denkbaren Bereichen des Qualitätsmaschinenbaus. Kein Wunder also, dass die Firma aus Weiden in diesem Jahr bereits zum dritten Mal in Folge zu den „Europe’s Top 500“ gehört. Am 25. November nahmen Firmengründer und Geschäftsführer Albrecht Hör und seine Ehefrau Eleonore in der Wiener Hofburg die begehrte Auszeichnung entgegen. Grund genug für das Regionalmarketing Oberpfalz, die HÖR Technologie GmbH zum Unternehmen des Monats November zu küren.

Mit der Auszeichnung zu den „Europe’s Top 500“ würdigen die sog. Entrepreneurs for Growth, eine europäische Unternehmensvereinigung, mittelständische Firmen für herausragende Leistungen im Hinblick auf Umsatz- und Beschäftigungswachstum. “Dass wir nun schon zum dritten Mal in Folge dabei sind, freut uns natürlich riesig“, so das Ehepaar Hör. Beide legen allerdings großen Wert darauf, zu betonen, dass sie die Auszeichnung nur stellvertretend für alle ihre Mitarbeiter in Empfang nehmen, ohne die dieser Erfolg gar nicht möglich geworden wäre.

Wie wird man eine unter Europas 500 Topfirmen? Begonnen hat alles 1979 in einer Werkstatt in Erbendorf. Dort baute der gelernte Kfz-Mechaniker und Maschinenbaumeister Albrecht Hör seine erste Maschine selbst und spezialisierte sich zunächst auf Tieferlegungsfedern für den VW-Golf. Hier war er der Erste auf dem Markt, worauf der Unternehmer zu Recht ein wenig stolz ist. Mit dem Umzug ins eigene Firmengebäude nach Weiden im Jahr 1986 zog sich die HÖR Technologie nach und nach aus dem Tuninggeschäft zurück und konzentrierte sich auf die Fertigung von Präzisionsteilen. Und es ging stetig weiter voran. Die Einführung neuer Technologien wie beispielsweise das Zahnradschleifen und der Bau eines eigenen Werkstofflabors markierten weitere Meilensteine in der Erfolgsgeschichte des Unternehmens. Im Jahr 2003 schließlich eröffnete die Firma HÖR ein weiteres Werk in Mitterteich.

Heute arbeiten über 220 Mitarbeiter an den beiden Standorten und stellen alle Arten von Zahnrädern, Differentialsperren, Nockenwellen, Getriebe-, Aluguss- und Fahrwerksteilen her. Teile der HÖR Technologie finden sich in Flugzeugen, Automobilen (von der Formel 1 bis zum 3-Liter Auto), Motorrädern, Rennfahrzeugen, Hubschraubern, Schiffsmotoren oder Zahnradbahnen, „also überall dort, wo 08/15-Qualität nicht genügt, sondern besondere Anforderungen gestellt werden“, schmunzelt Albrecht Hör. Das Leistungsspektrum seiner Firma umfasse neben der Entwicklung, Konstruktion und Fertigung auch eine Qualitätssicherung mit modernster Prüf- und Messtechnik, mit zum Teil hochkomplexen Spezialgeometrien bei einer Fertigungsgenauigkeit von bis zu einem tausendstel Millimeter. Die Entwicklung und Fertigung von Getrieben für sämtliche Renntourenwagen von BMW-Motorsport und den Porsche Carrera GT sind nur zwei von unzähligen Beispielen für die HÖRsche Präzisionstechnik und damit für High-Tech „made in der Oberpfalz“.

Doch nicht nur die Leidenschaft für Autos, Firmengründer Hör fuhr selbst schon Autorennen, sondern vor allem das ständige Streben nach Neuerung und Fortschritt ist ein Garant für den Erfolg. „Wir geben uns nie mit dem Erreichten zufrieden, sondern wollen ständig besser, schneller und noch flexibler werden“, bringt es der Unternehmer auf den Punkt.

Noch wichtiger als starke Maschinen sind dem Ehepaar Hör jedoch die Menschen, die diese bedienen. „Ohne die richtigen Leute nützen einem die teuersten Maschinen nichts“, so das Credo der beiden. Dementsprechend wird Ausbildung und Weiterqualifizierung der Mitarbeiter im Hause Hör groß geschrieben. Nahezu 10 Prozent der Belegschaft sind Auszubildende und aufgrund der intensiven und qualifizierten Betreuung der Jugendlichen in zahlreichen Lehrberufen finden sich immer wieder Kammer- und Landessieger in den Reihen des Oberpfälzer Unternehmens. Auch mit den Hochschulen in der Region arbeitet Hör intensiv zusammen, um den Nachwuchs frühzeitig einzubinden.

Dass bei der HÖR Technologie wirklich alles Hand in Hand läuft, beweist schließlich der Umstand, dass nicht nur auf Wirtschaftlichkeit sondern auch auf ökologische Verantwortung großen Wert gelegt wird. Neben dem Einsatz modernster Produktionsanlagen und –verfahren sowie der regelmäßigen Schulung der Mitarbeiter im Hinblick auf umweltgerechtes Handeln hat die Geschäftsführung ein eigenes Umweltmanagementsystem integriert, das nach ISO 14001 zertifiziert ist. Dieses soll dafür sorgen, dass auch der Umweltschutz bei der Firma HÖR kontinuierlich verbessert wird.

Wenn verwundert es nach all dem noch, dass die HÖR Technologie GmbH nun schon seit drei Jahren zu Europas besten 500 Firmen zählt. Dies ist im Übrigen nicht die einzige Auszeichnung des Oberpfälzer Vorzeigeunternehmens: 1997 erhielt es den Staatspreis der Bayerischen Staatsregierung für besondere technische Leistungen im Handwerk, 2003 und 2005 gehörten die Weidener zu Bayerns Best 50 und erst in diesem Sommer wurde Albrecht Hör mit dem Technologie TransferPreis des OTTI 2006 ausgezeichnet. Dieser Preis wird sicherlich nicht der letzte der Firma HÖR Technologie gewesen sein.

Ihr Ansprechpartner

HÖR Technologie GmbH
Dr.-von-Fromm-Straße 5
92637 Weiden

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www.hoer-technologie.de

 

 

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