Berufsschule Cham ist fit für die digitale Zukunft

Das Pilotprojekt "Industrie 4.0" ermöglicht den Schülern an der Werner-von-Siemens-Berufsschule eine Ausbildung auf dem neusten Stand der Technik. Künftig werden sie an einer digitalen Fertigungsstraße auf die Herausforderungen der modernen Produktion vorbereitet.

Berufsschulleiter Siegfried Zistler (links) und Landrat Franz Löffler (2.v.links) sowie Vertreter der Wirtschaft und der Schule freuen sich über die Anerkennung der Werner-von-Siemens-Berufsschule Cham als „Industrie 4.0 – Pilotschule“. Foto: Landratsamt Cham

Die Werner-von-Siemens-Berufsschule Cham macht sich fit für die Anforderungen der digitalen Berufswelt: Dank des Pilotprojekts "Industrie 4.0" können die Schüler künftig an einer digitalen Fertigungsstraße auf Industriestandard und somit auf dem neusten Stand der Technik geschult und ausgebildet werden. "Es ist wichtig, die Umstellung auf ,Industrie 4.0' voranzubringen und die damit verbundenen Chancen gewinnbringend für die Region zu nutzen. Das stärkt die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und sichert zugleich Arbeitsplätze", sagt Landrat Franz Löffler.

Die technische Weiterentwicklung der Berufsschule lässt sich der Landkreis einiges kosten. Insgesamt 150.000 Euro werden für das Pilotprojekt "Industrie 4.0" fällig. Das Bildungs- und Wissenschaftsministerium fördert die Maßnahme mit 75.000 Euro. Das Projekt reiht sich in ein ganzes Maßnahmenpaket ein, zu dem beispielsweise der Ausbau des Breitbandnetzes, das Digitale Gründerzentrum und die Digitale Modellfabrik am Technologie Campus Cham mit der Etablierung von additiven Fertigungsverfahren (3D-Druck) gehören.