Kloster Speinshart

Als Baudenkmal von europäischem Rang zählt das Klosterdorf Speinshart in der nördlichen Oberpfalz zu den schönsten Dörfern Süddeutschlands. Unverkennbar ist das Dorf eng mit dem 1145 durch Adelvolk von Reiffenberg gegründeten Prämonstratenserkloster verbunden. Die heutige Klosterkirche, 1692 bis 1697 unter der Regie des berühmten Baumeisters Wolfgang Dientzenhofer erbaut, ist das bedeutendste Baudenkmal des Klosterdorfes. Die einzigartige Ausgestaltung des Kircheninnern mit einer Fülle von Stuckaturen und Gemälden ist das prächtige Werk der Brüder Carlo Domenico und Bartolomeo Lucchese aus dem Schweizer Dorf Melide am Luganer See. Im Jahre 1706 wurde der Bau eingeweiht. Beispiele der einmaligen Innendekoration sind auch die prachtvoll geschnitzten Stuhlwangen mit Darstellung der Leidenswerkzeuge Jesu und der vier Elemente (Feuer, Wasser, Luft und Erde).

Heute ist das ehemalige Kloster Speinshart vom Verfall bedroht. Um das Kloster zu sanieren und wieder mit einem seiner Tradition angemessenem Leben zu erfüllen, wurde im Dezember 1979 der Verein der Freunde und Förderer der internationalen Begegnungsstätte Kloster Speinshart e. V. gegründet. Dieser Verein bereitet die Gründung einer Stiftung als Träger der internationalen Begegnungsstätte vor. Die Förderung der wissenschaftlichen und kulturellen Kontakte im nordostbayerischen Raum gehört ebenfalls zu den Hauptaufgaben des Vereins. Mit einer "Internationalen Begegnungsstätte Kloster Speinshart" soll Wissenschaftlern und Vertretern des kulturellen Lebens auf Zeit, Freiraum für ihre Arbeit geschaffen werden. Das traditionsreiche Kloster soll wieder als Kristallisationskern für das geistige und kulturelle Leben im nordostbayerischen Raum wirken.

Mehr Infos unter www.kloster-speinshart.de

 

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