Naturpark Steinwald

Eingebettet zwischen Fichtelgebirge und Oberpfälzer Wald wölbt sich der über 900 Meter hohe Granitrücken des Steinwaldes zu einem markanten Landschaftsbild der nördlichen Oberpfalz auf.

Stundenlang können Wanderer durch große, geschlossene Wälder wandern, vorbei an zahllosen Flüssen und Bächen, an größeren und kleineren Seen und Mooren. Kaum sonst wo findet man so viel Ruhe. Erdgeschichtlich ist der Steinwald besonders interessant. Er gehört zu den ältesten Gebirgen Europas, zu den Urgebirgen, die vor 600 Millionen Jahren entstanden: aus solidem Granitstein. In den dicht bewaldeten Hängen und auf den lang gezogenen verwitterten Bergrücken ragen überall riesige Felsgruppen auf, die dieser Landschaft den Namen gaben.

Bis zum Mittelalter wohnte hier schlichtweg niemand. Dann kamen einige mutige Bauern, rodeten ein paar große Lichtungen und betrieben eine bescheidene Agrarwirtschaft. Später begann man, in etlichen Steinbrüchen den Fels abzubauen. Dies ist auch heute noch eine der Säulen der Wirtschaft im Steinwald.

Der neue Oberpfalzturm steht nun seit Juli 2000 wieder auf der Steinwald-Platte, 946 Meter über dem Meeresspiegel. Dieser, aus vielen einzelnen vorgefertigten Bauelementen bestehende Turm ist mit ca. 33 Meter höher als der alte Turm, der als Wahrzeichen der Oberpfalz galt und in den 70er Jahren erbaut wurde, jedoch 1998 wegen Baufälligkeit abgerissen werden musste. Wegen seiner wohl schönsten Aussicht in der nördlichen Oberpfalz hatte der erste Oberpfalzturm Berühmtheit erlangt und ist deshalb aus dem Landschaftsbild der Oberpfalz nicht mehr wegzudenken.

Mehr Infos unter www.naturpark-steinwald.de

 

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