
Oberpfälzer Karpfen
Das Land der "Tausend Seen und Teiche", also die nördliche Oberpfalz, ist nicht nur schön anzusehen. Nein, in den schier zahllosen Seen, Teichen und anderen Gewässern gibt es auch eine Vielzahl exzellenter Speisefische, allen voran der Karpfen. Kein Wunder also, dass rund ein Viertel aller in Deutschland gezüchteten Speisekarpfen aus der Oberpfalz stammen. Jährlich wachsen in 4.000 Teichen auf einer Fläche, die zweieinhalbmal so groß ist wie der Tegernsee, 2.800 Tonnen Oberpfälzer Karpfen heran. Der Begriff "Oberpfälzer Karpfen" ist als Marke geschützt. Entsprechend groß ist auch die Anzahl der Zubereitungsmöglichkeiten für das inoffizielle Oberpfälzer Wappentier. Wie wäre es dann einmal mit einem "Karpfen im Bierteig" oder einem "Karpfen in Preiselbeer-Meerrettichsahne und Petersilienkartoffeln". Bon Appetit!
In den Nährwerttabellen der Ernährungswissenschaftler schneidet der Karpfen gut ab. Diese bescheinigen dem Karpfen, dass er ein guter Lieferant für Omega-3-Fettsäuren ist und damit die Anfälligkeit für Krankheiten wie Herzinfarkt und Schlaganfall verringert. Doch es sind nicht nur die Omega-3-Fettsäuren, die Fische so gesund machen. Ihr Eiweiß kann vom Menschen schnell und gut verwertet werden, weshalb sie nur selten schwer im Magen liegen. Daneben liefern sie viel Vitamin A und Vitamin D. Kein Wunder also, dass Ernährungs-Experten regelmäßig empfehlen, mindestens zweimal wöchentlich Fisch in den Speiseplan aufzunehmen. Das heisst dann, dass man in der Oberpfalz ruhigen Gewissens Fisch genießen kann.
Übrigens: Die "ARGE-Fisch" des Landkreises Tirschenreuth hatte die Idee zu den "Phantastische Karpfen" – überdimensionale und bunt angemalte Karpfen, die als Kunstwerke schon so manchen Ort in der Oberpfalz verschönern.
Mehr Infos unter www.erlebniswochen-fisch.de
